ARD: Mauschelei mit Flüchtlingsbildern – Betreutes Denken

Der “ARD aktuell” Chefredakteur Kai Gniffke hat jetzt vor Branchenkennern eingeräumt, dass in den Berichten von „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ nicht immer ein richtiges Bild der nach Deutschland drängenden Flüchtlinge gezeigt wird. Dies betrifft besonders  die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“

„Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“, so Kai Gniffke.

Nächster Fall:
Am 17. Oktober lief in der „Tagesschau” ein Bericht über eine Lichterkette für Asylbewerber. Der Sender zeigte jedoch statt der aktuellen Aufnahmen, wo – übertrieben gesagt – nur ein paar Hanseln mitliefen, alte Bilder aus dem Jahr 2003 mit 100.000 Teilnehmern, die von den Protesten gegen den Irakkrieg stammten. Man “vergaß” auch, diese als Archivmaterial zu kennzeichnen.

Chefredakteur Gniffke: “Dieses Versäumnis bedauern wir”

(Aufgedeckt von “online Focus”)

 


Kommentar:
Auch wir bedauern dieses Versäumnis, das in Wirklichkeit keines ist. Wir bedauern es, weil die öffentlich- rechtlichen Rundfunkanstalten, die einen Informationsauftrag haben, zu plumpen Meinungsmachern und Manipulierern degeneriert sind.  Leider kommen sie auch noch damit durch, weil viele Leute nicht davon erfahren werden und sich weiterhin keine Gedanken machen, warum plötzlich nur noch verzweifelte Frauen mit weinenden Kindern im Arm auf dem gesendeten Filmmaterial von der Grenze zu sehen sind. Die gibt es natürlich leider auch, aber damit wird nur der kleinere Teil der Realität abgebildet. Für das, was der größte Teil der Mainstream Medien da gerade praktiziert, hat ein mir bekannter Psychologe den Begriff “Betreutes Denken” geprägt.

 


 

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