Ich will mein “sicheres Deutschland” zurück

“Führt den Dschihad in Deutschland und Österreich durch. (…) Nimm ein großes Messer, geh auf der Straße und schlachte jeden Kafir (Ungläubigen), der dir gegenüberkommt”, so die Aufforderung des  ISIS Anführers Mahmoud vom August 2015 in einem weit verbreiteten Propagandavideo.  Im März 2016 rammte eine 15jährige Muslima in Hannover einem  Polizisten ein Messer in den Hals. Jetzt der  17jährige Afghane, der mit einem Beil unschuldige Menschen, die zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort waren, schwer verletzte. Dabei hatte doch der minderjährige unbegleitete Flüchtling alle Segnungen des deutschen Wohlfahrtsstaates genossen. Der UN Kinderrechtskonvention folgend erhielt er eine Betreuung, die monatlich im Schnitt mit 5250 Euro zu Buche schlägt. Ein Vorzeigeflüchtling gewissermaßen, der bei einer Pflegefamilie lebte und eine Lehrstelle als Bäcker in Aussicht hatte. Und ein Desaster für die Gutmenschen, denn hier noch Ausreden zu finden, dürfte schwerfallen. Diese Tat stellt eine Zäsur in der Willkommenskultur dar, denn sie wird das ohnehin schon lädierte Sicherheitsgefühl der deutschen Bevölkerung weiter zerrütten. Eines steht jetzt schon fest: Es wird weitere Fälle geben, es ist der Beginn der Terrorzukunft Deutschlands. Dieses  Verbrechen zeigt, dass man nicht einmal in der Provinz und abseits von großen Menschenansammlungen vor verrückt gewordenen Islamisten sicher ist.  Das nächste Opfer ist vielleicht eine Frau aus Mallersdorf, vormittags auf dem Weg zum Bäcker.  Jeder Flüchtling, der einem begegnet, kann ein netter Mensch oder aber dein Mörder sein.  In Zukunft werden noch mehr Einheimische aus Unbehagen die Straßenseite wechseln, wenn ihnen Flüchtlinge entgegenkommen. Als ob das nicht genug wäre, drohen jetzt auch noch bei uns türkische Erdogan Befürworter und Gegner aufeinander loszugehen. Immer mehr Bürger haben angesichts der Silvesternacht und den Messer- bzw. Beilattacken Angst und fühlen sich zum Abschuss freigegeben. Sie wünschen sich ihr “sicheres Deutschland” zurück, das ihnen von der Flüchtlings- und Migrationspolitik der etablierten Parteien unwiederbringlich genommen wurde.

Hermann Stöckl, Landshut

Kommentar: Dieser Leserbrief wurde in der hier vorliegenden Form bereits am 21.07.2016 erstellt und an das Straubinger Tagblatt übersandt. Das war also vor den Ereignissen in München, Reutlingen und Ansbach. Insofern hat der Leserbrief geradezu prophetischen Charakter.

 

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