Horrorszenario eines Redakteurs

Leserbrief zum Kommentar “Schmerzhafte Alternativlosigkeit” von Ralf Müller im Straubinger Tagblatt vom 06.09.2016

In seinem Kommentar schreibt Herr Müller, es wäre es für ihn ein “Horrorszenario” wenn die AfD stärkste Partei im Bundestag werden würde.  Warum das so ist, führt Herr Müller nicht aus. Das muss er auch nicht, denn es geht nur darum, die Worte “AfD” und “Horrorszenario” in den Köpfen der Zeitungsleser miteinander in Zusammenhang zu bringen, um mit solchen psychologischen Tricks die AfD negativ zu behaften. Ich sehe das als Manipulation, die mit seriösem Journalismus nichts zu tun hat.

Mein Horrorszenarium sieht anders aus: Die Fortsetzung der gegenwärtigen Flüchtlingspolitik. Wie der Ex – Sozialdemokrat und jetzige AfD – Politiker Guido Reil in der Sendung “Hart aber Fair” völlig treffend konstatierte:

Wir haben in den letzten 1 ½ Jahren eine Menge von Menschen aus dem Gebiet der Erde bekommen, das am gewalttätigsten, frauenfeindlichsten, antisemitischten und homophobsten ist. Zitat Ende.

Ich gebe auch zu bedenken, dass in diesem Kulturkreis unsere Lebensweise als verwerflich betrachtet wird und manches davon in einigen dieser Regionen sogar die Todesstrafe nach sich zieht. Homosexualität ist ein Beispiel dafür. Ich sage voraus, dass sich die meisten  Flüchtlinge von dort nicht integrieren werden und in den Sozialsystemen landen.  Es ist zwar richtig, dass viele dieser Menschen vor der Gewalt geflohen sind. Aber das heißt nicht, dass sie deshalb keine Gewalt ausüben werden. Dass sie fliehen mussten, heißt nur, dass sie dort die Schwächeren waren. Übrigens wird der gegenwärtig nachlassende Zustrom von Asylbewerber vom Familiennachzug ausgeglichen. Allein beim Landratsamt Landshut lagen bis Ende Mai bereits 600 Anträge vor. Es wird geschätzt, dass bundesweit mindestens 500.000 Angehörige  nachkommen werden. Das hängt man natürlich nicht an die große Glocke. Da diese Personen mit einem Visum einreisen, fallen sie nicht unter die Flüchtlingsstatistik. Da kann man prima vertuschen.

Hermann Stöckl, Landshut

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