Kriminalstatistik Flüchtlinge: Manipulationen mit der Brechstange

Seit der Flüchtlingskrise wird der Bevölkerung eingetrichtert, dass »Zuwanderer nicht krimineller als Deutsche sind«. Alle Belege dieser Behauptungen werden stets mit Erkenntnissen einer BKA-Studie begründet.

Unterschiedliche Manipulationsarten

Diese ist jedoch von vorne bis hinten manipuliert. Und das geht so:

In der Studie werden nach Auskunft des BKA nur »aufgeklärte Straftaten« durch Flüchtlinge erfasst. Auf Seite 4 der BKA-Studie heißt es dazu »Grundlage … des Lagebildes sind… lediglich aufgeklärte Fälle… bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde.«

Also Anzeigen gegen Unbekannt und Straftaten, bei denen Flüchtlinge zwar als Tatverdächtige beschuldigt sind, aber nicht identifiziert wurden, bleiben in dieser Studie unerwähnt.

Die in der Studie offiziell eingeräumte Flüchtlingskriminalität hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 42 % auf 293.467 Straftaten gesteigert, die von 174.438 ermittelten Tatverdächtigen begangen wurden. Dies bedeutet, dass jeden Tag 804 Straftaten durch Flüchtlingen begangen wurden. Jede Stunde kommen 33 weitere Straftaten dazu. Hinter diesen Zahlen verbergen sich so schwerwiegende Fälle, wie 385 Straftaten gegen das Leben und 3.404 Sexualstraftaten.

Diese Zahlen geben jedoch nur einen Teil der tatsächlichen Flüchtlingskriminalität wieder.

In den Vorbemerkungen zur Studie heißt es auf Seite 2:

»Tatverdächtige mit positiv abgeschlossenem Asylverfahren („international/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“) werden in der PKS unter dem Sammelbegriff „sonstiger erlaubter Aufenthalt“ erfasst. Sie können im vorliegenden Lagebild nicht berücksichtigt werden.«

Da stellt sich natürlich die Frage, wie viele Personen sich hinter diesen behördlichen Umschreibungen verstecken.

Hier ist die Antwort: Diese Flüchtlingsgruppen wurden in der BKA-Studie zur Flüchtlingskriminalität, nach eigenen Angaben des BKA, nicht berücksichtigt:

  • 39.783 Personen mit einer Asylberechtigung,
  • 452.023 Personen mit Flüchtlingsschutz,
  • 37.301 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 3 AufenthG und
  • 73.506 Personen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 2 AufenthG (subsidiärer Schutz).

Dies ergibt in der Gesamtsumme 602.613 Flüchtlinge, die in der BKA-Studie »Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – Bundeslagebild 2016« vorsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Jede Straftat, jede Vergewaltigung, jede sexuelle Belästigung, jede Messerstecherei, jede Körperverletzung, jeder Raub, jeder Totschlag und jeder Mord, den einer dieser 602.613 Flüchtlinge begeht, wird in der BKA-Statistik zur Flüchtlingskriminalität nicht aufgeführt und somit von der Öffentlichkeit vertuscht.

Es gab auf Vorhaltung vonseiten des BKA keinerlei Dementi. Die Stellungnahme des BKA beschränkte sich inhaltlich auf einen Satz:

»Auf die Einschränkungen hinsichtlich der Extraktion entsprechender Daten wird umfangreich in den Vorbemerkungen der jeweiligen Lagebilder eingegangen.«

Die gigantische Statistikmanipulation wird mit dem Ausdruck “Extraktion” (Heraustrennen) somit eingeräumt.

Auch 2015 wurde die Kriminalstatistik schon manipuliert:

Zum Stichtag 31.12.2015 wurden zuvor 530.000 Flüchtlinge vom BKA aus der Statistik zur Flüchtlingskriminalität entfernt, ohne dass dies der Bevölkerung kenntlich gemacht wurde.

Diese Manipulationen sind eine gezielte Desinformationskampagne des Bundes, um das erschreckende Ausmaß der Flüchtlingskriminalität vor der Bevölkerung zu vertuschen.


Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, der diesen Skandal aufgedeckt hat, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«

Hier kann man das Buch erwerben

 

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5 Gedanken zu „Kriminalstatistik Flüchtlinge: Manipulationen mit der Brechstange

  1. “Stefan Schubert, Ex-Polizist und Bestsellerautor, der diesen Skandal aufgedeckt hat, ist bundesweit als Experte für Themen rund um die innere Sicherheit bekannt. Sein aktuelles Buch lautet: »No-Go-Areas: Wie der Staat vor der Ausländerkriminalität kapituliert«” so würde dieses Idividuum nur jemand beschreiben, der sonst auch mit einer Raute besonders auffällt. Ein normaler und “besorgter” Bürger würde ihn stattdessen als einen gewalttätigen Bullen bezeichnen, der aufgrund seiner Tendenzen selbst für den eh schon nicht gerade zartbesaiteten Polizeidienst nicht tragbar war. Ich finde es toll, dass hier mal jemand ein Licht auf diesen “Autor” wirft, damit wir alle endlich verstehen, wohin die tendenziöse Interpretation von Statistiken führt – nämlich immer genau dahin, wohin uns derjenige bringen will, der diese Daten für uns kommentiert. Da dies immer so gemacht wird, dass ein Maximum an Verängstigung und Verunsicherung im “besorgten Bürger” hervorgerufen wird, ohne gleichzeitig einen realen, begehbaren Ausweg aus der beschriebenen Lage anzudeuten (und die Wahl der AfD ist kein Ausweg in diesem Sinne, denn es geht hier nicht um Personalismen sondern um Programme!), scheint alles verloren und der Weltuntergang nahe. Der “besorgte Bürger” steht nach einer schlaflosen Nacht morgens auf und… es ist alles immer noch wie vorher, der Weltuntergang hat nicht stattgefunden, aber die schlaflose Nacht kann ihm niemand mehr zurückgeben. Ich würde diese Hetze und planmäßige Zerstörung des zivilen Zusammenlebens als “mentales Waterboarding” bezeichnen, und im Übrigen: Bullen, die nicht einmal für ihresgleichen tragbar sind, sind für mich nicht besser als alle anderen (gewalttätigen) Kriminellen auch und währen für mich reine Sozialhilfeempfänger (wenn sie nicht dort wären, wo sie eigentlich hingehören – in den Knast bzw. Sicherheitsverwahrung!)…

    1. Wenn man an den Fakten nicht rütteln kann, macht man halt die Quelle madig. Das war schon bei Sarrazin so. Ich habe in keinem der Kommentare gelesen, dass das nicht stimmt, was er schreibt.

      Da lohnt es sich für uns alle, einfach abzuwarten, die Wahrheit kommt immer ans Licht.
      2015: Terroristen kommen mit den Flüchtlingen? Nie und nimmer! Nazi, Rechter!
      2015: Terroranschlägen durch Flüchtlinge? Nie und nimmer! Nazi, Rechter!
      2015: Massive Zunahme der Sexualdelikte durch Flüchtlinge? Nie und nimmer! Nazi, Rechter! – dumm nur, dass jetzt sogar die Mainstream Presse diese Thema aufgreift und sich wundert, warum das so ist.

      … und alles andere können wir auch noch erwarten. Das einzige was man nicht erwarten kann, ist dass die Gutmenschen ihre Fehleinschätzung einräumen. Eher friert die Hölle zu.

      1. Herr Schubert ist nicht die Quelle, sondern jemand der glaubt, uns die Daten, an denen ich nicht gerüttelt habe und auch gar nicht rütteln will, erklären zu müssen (und zu dürfen) – und dies aus seiner ganz besonderen Sichtweise. Daher auch mein kurzer Blick auf seine Lebensverhältnisse, damit sich jeder ein Bild machen kann, woher die Sichtweise des Herrn Schubert stammt…

        1. Aslo meine Sichtweise ist, dass man sich was dabei gedacht hat, als man die Straftaten von 600.000 Flüchtlingen aus der Statistik herauslies. Da brauche ich keinen Schubert. Ihn ehrt nur, dass er das aufgedeckt hat. Bei dem einen macht es halt was, wenn er einen nicht einwandfreien Lebenswandel hat, bei dem anderen nicht. Die Boatengs können gut Fußballspielen, dafür würgt der eine seine Mannschaftskameraden, der andere zerkratzt Autos. Die Medien hatten damals Glück, dass ich nicht Gauland heiße.

  2. Stefan Schubert führte ein Doppelleben als Polizist und Personenschützer einerseits und als Hooligan und Kneipenschläger andererseits. Bei Wikipedia lese ich unter anderem Folgendes:
    “Erst nach acht Jahren wurde sein Doppelleben bekannt, als ein Fernsehteam ihn 1996 zufällig bei Krawallen in Bielefeld filmte. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch gegen ihn ein. 1998 wurden die Ermittlungen gegen eine Geldstrafe von zehntausend Mark eingestellt und Schubert verließ den Polizeidienst freiwillig. Im selben Jahr stieg Schubert auch aus der Fußball-Szene aus. Anschließend arbeitete er als Fitness-Trainer, Türsteher und Chef einer Diskothek.”
    Es fällt mir schwer in einer derart – gelinde gesagt – schillernden Figur einen bundesweit anerkannten Sicherheitsexperten zu sehen. Aber manipulative Dartstellung gibt’s natürlich immer nur bei den anderen.

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