Im Wein liegt die Wahrheit – Juncker beweist es

“Wir sehen es als extrem positiv an, dass ein Land, das bereits mehr als eine Million Flüchtlinge aufgenommen hat, sich jetzt bereit zeigt, weitere 200.000 Personen pro Jahr willkommen zu heißen”, ließ Jean-Claude Juncker, der Präsident der EU – Kommission, seinen Sprecher zum Unions- Kompromiss über die Obergrenze erklären.

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat dieses Lob scharf kritisiert. „Erst mischt sich der Kommissionspräsident mit „Mehr Europa“-Träumereien in den Bundestagswahlkampf ein. Jetzt kommt wieder eine böswillige Falschinterpretation des CDU/CSU-Regelwerks durch die EU-Kommission“, sagte Scheuer.

Falschinterpretation? Hallo? Wo denn? Genau so ist es nämlich und daran gibt es nichts zu deuteln. Dass die CSU ob dieses vergifteten Kompliments mit Schnappatmung und der hilflosen Wut des ertappten Betrügers reagiert, zeigt nur, wie zielgenau die Luxemburger Schnapsdrossel die Berliner Lügenshow charakterisiert hat.

Warum Juncker seinen deutschen Freunden dieses Ei ins moralisch verwahrloste Nest gelegt hat, sei dahingestellt. Es kann viele Gründe haben, vielleicht auch hochprozentige.

Wesentlich ist nur, wie gerade im Ausland richtigerweise verstanden und interpretiert wird, womit Merkel und Seehofer nicht nur ihre ramponierten Parteien, sondern ganz Deutschland zu überrumpeln versuchen. Die beiden Politiker gleichen Ertrinkenden, die sich rücksichtslos in an die noch Schwimmenden klammern, um ihr Ende zu verzögern. Sie kümmert es nicht mehr, ob sie damit andere oder auch ein ganzes Volk in die Tiefe zu reißen drohen.

Es bleiben mittlerweile kaum Zweifel, dass die Jamaika Koalition auf irgendeine Weise zustande kommen wird. Merkel wird uns weitere 4 Jahre reagieren. Und diese Merkel wird noch gefährlicher sein, als sie es jemals war. Denn sie weiß, dass das ihre letzte Legislaturperiode als Kanzlerin sein wird. Sie braucht keinerlei Rücksichten mehr zu nehmen und kann Deutschland nun so richtig abwracken. Nach ihr die Sintflut. Auch Seehofer kann womöglich seinen Hals nochmal retten.

Wir sehen dunklen Zeiten entgegen. Es muss offenbar erst furchtbar sein, bevor es besser werden kann…

 

 

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