Karl Lagerfeld: Flüchtlinge in Deutschland die schlimmsten Feinde der Juden

Modedesigner Karl Lagerfeld (84) hat Flüchtlinge in Deutschland als „die schlimmsten Feinde“ der Juden bezeichnet und damit für Empörung gesorgt.
Bei der französischen Rundfunkaufsicht Conseil supérieur de l’audiovisuel (CSA) gingen hunderte Beschwerden von Fernsehzuschauern ein. Lagerfeld hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Show am Samstagabend vorgeworfen, zu viele Muslime ins Land gelassen zu haben.
Bei seinem Auftritt im Sender C8 kündigte Lagerfeld an, er werde „etwas Schreckliches“ sagen: „Selbst wenn Jahrzehnte dazwischen liegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.“ Dabei habe Merkel es eigentlich „gar nicht nötig gehabt“, noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, nachdem schon Millionen gut integrierter Migranten im Land lebten, betonte der Modedirektor von Chanel. Offenbar habe sie aber ihr „Image als Rabenmutter“ aus der Griechenland-Krise verbessern wollen, vermutete er.
Die französische Rundfunkaufsicht prüft nun, ob sie eine Rüge gegen die Sendung von Moderator Thierry Ardisson ausspricht. Lagerfeld wurde 1933 in Hamburg geboren, lebt aber schon seit Jahrzehnten in Frankreich.

Kommentar: Es wird hochinteressant, was jetzt passiert und wie Lagerfeld mit der zu erwartenden Welle der Empörung umgeht. Im Gegensatz zu all den unterwürfigen Speichelleckern unter den Künstlern, vom Schauspieler angefangen bis zum Kabarettisten, die brav im GEZ Fernsehen ihre Anti – AfD, Anti-Trump und pro Flüchtling Sprüchlein ablassen, hat er gezeigt, wie Rückgrat geht. Lagerfeld ist zu weit oben auf dem Mode Olymp, als dass ihm die Journallie etwas anhaben könnte. Das gibt ihm Sicherheit. Und ein Blatt vor den Mund genommen, hat er noch nie. 

 

Hier der Ausschnitt:

 

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