Augenauswischerei: Familiennachzug bei bestimmten Flüchtlingen wird für zwei Jahre ausgesetzt

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Am Donnerstag hatte sich die große Koalition unter anderem darauf geeinigt, den Familiennachzug bei Flüchtlingen mit subsidiärem Schutz für zwei Jahre auszusetzen. Darunter fallen nun auch die Flüchtlinge aus Syrien.

Nachtrag vom 7. November: Kommando zurück, die Syrer jetzt plötzlich doch nicht mehr, weil die Idee von Innenminister Thomas de Maizière, den Schutzstatus der Syrer herabzusetzen, offenbar keine Gegenliebe in der Koalition fand.


Kommentar: Bei Lichte betrachtet, ist diese Maßnahme eine reine Augenauswischerei, eine Beruhigungstablette für die Bürger. 

Warum? Ganz einfach:

Bevor diese immense Zahl von Flüchtlingen nicht einigermaßen ordentlich untergebracht sind, macht ein Familennachzug ohnehin keinen Sinn, oder soll die 5köpfige Familie, die nachkommt, ins Feldbett in der Turnhalle mit einziehen?

Und es wird MINDESTENS zwei Jahre dauern, bis wir jene, die heuer kommen, ordentlich untergebracht haben, wenn es überhaupt in diesem Zeitraum gelingt. Und wenn dann alles fertig ist, dann kommt der Familiennachzug. Wollen wir wetten? Und da kommen auf jeden Flüchtling etwa 5 Angehörige. 

 

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