Bürgermeister von Jüterbog ist besorgt wegen ansteckender Krankheiten bei Flüchtlingen

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Der parteilose Bürgermeister von Jüterbog (Teltow-Fläming), Arne Raue, ist besorgt wegen ansteckender Krankheiten bei Flüchtlingen. In einer Mitteilung warnte er die Bürger seiner Stadt „ausdrücklich“ vor dem Kontakt mit Asylbewerbern. Er sei von einer Ärztin darauf hingewiesen worden, „dass schon bei geringfügigem Kontakt mit Neuankömmlingen Gefahr von Infektionskrankheiten besteht“, auch solche, gegen „die es leider keine wirksame Impfung gibt und die in vielen Entwicklungsländern noch weit verbreitet sind“, etwa Tuberkulose. Für das städtische Personal werde er Impfungen anbieten, erklärte er in einer Mitteilung. Nachträglich wurde die Mitteilung in der Überschrift mit dem Hinweis ergänzt: „Bitte prüfen Sie Ihren Impfschutz“.

Das Brandenburger Gesundheitsministerium reagierte entsetzt auf Raues Warnung vor Krankheiten. Die pauschale Warnung des Bürgermeisters sei „äußerst bedenklich“. Ein Ministeriumssprecher sagte: „Das ist eine ganz gefährliche Stimmungsmache, die wir aufs schärfste kritisieren und zurückweisen.“ Auch Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) kritisierte den Bürgermeister. „Das sind Behauptungen, die ich nicht nachvollziehen kann“

Kommentar: Was für eine Beruhigung für die beiden Mitarbeiterinnen des Sozialamtes Dresden, die nun an TBC erkrankt sind…

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1 thought on “Bürgermeister von Jüterbog ist besorgt wegen ansteckender Krankheiten bei Flüchtlingen

  1. Über die berechtigte Warnung kann ich nicht entsetzt sein. Entsetzen löst nur das leichtsinnige Verhalten und die Verharmlosung aus.
    Die entsetzten und empörten gehören an die Basis. Keine Basis einer Partei oder Organisation, sondern in ein Erstaufnahmelager!
    Mit anpacken, wie es (noch) viele freiwillige machen.
    Unangemeldet in eine Einrichtung…ohne das alles vorher schön vorbereitet wurde.

    Bei so viel Ignoranz und Arroganz bekomme ich doch gleich die Symptome einer Noro-Virus Erkrankung — Brechdurchfall.

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