Damit der Polizei nicht langweilig wird…

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Am Dienstagabend, 10.11.2015 gegen 21:50 Uhr kam es in Regensburg am Domplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung an der vier männliche, syrische Asylsuchende im Alter zwischen 18 und 21 Jahren beteiligt waren. Einer der Beteiligten erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er in einem Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Einem Tatverdächtigen aus der Gruppe wird nun versuchter Totschlag vorgeworfen. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.


Am 16.11.2015 kam ein 31-jähriger irakischer Staatsangehöriger zur Polizeiinspektion Regensburg Süd und teilte den Beamten mit, dass er seine Frau getötet habe.

An der von dem Mann genannten Adresse in Laaber, entdeckten  Einsatzkräfte in einem Einfamilienhaus die 26-jährige tote Ehefrau des Mannes. Der dringend Tatverdächtige wurde noch gestern von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg vernommen und legte ein Geständnis ab. Er räumte ein, seine Ehefrau in den frühen Morgenstunden des 16.11.2015 getötet zu haben. Als Motiv nannte er Eifersucht.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg heute Haftbefehl gegen den 31-Jährigen wegen Mordes. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Obduktion des Leichnams, die heute Nachmittag im Institut für Rechtsmedizin der Universität Nürnberg/Erlangen durchgeführt wurde, ergab, dass die Frau durch massive Gewalteinwirkung gegen Kopf und Körper verstarb.

Geschehen ist die Tat in einer dezentralen Asylbewerberunterkunft am Burgberg in Laaber.


Am 11. November zog ein Reisender in einem Sonderzug mit 700 Asylbewerbern, die über Passau eingereist waren, auf dem Weg von Passau nach Düsseldorf zwischen Regensburg und Nürnberg die Notbremse. Etwa 25 Personen nutzten den Halt zum Verlassen des Zuges. In mehreren Gruppen machten sich die Asylsuchenden zu Fuß auf den Weg in Richtung Laaber, Endorf und Ried.

Der Notfallmanager der Bahn ließ die Strecke vorsorglich für den Bahnverkehr sperren. Zwei Streifen der Bundespolizei Regensburg und mehrere Streifen der örtlich zuständigen PI Nittendorf sowie der umliegenden Inspektionen der Landespolizei fahndeten gemeinsam nach den abgängigen Personen. Gleichzeitig überwachte ein Hubschrauber der Landespolizei die Bahnstrecke, so dass um 13:17 Uhr die Streckensperrung aufgehoben werden konnte. Ein Fahren auf Sicht für die Lokführer blieb aber weiterhin angeordnet.

Bis 13:30 Uhr konnten insgesamt 22 Personen, darunter 19 Erwachsene und 3 Kinder bzw. Jugendliche, im Bereich Laaber und Umgebung durch die eingesetzten Streifen aufgefunden und zur PI Nittendorf verbracht werden. Von dort wurde der Weitertransport zur einer Erstaufnahmeeinrichtung nach Regensburg organisiert.

Mehrere Personen, bei denen es sich um Migranten handeln könnte, sollen im Bereich Ried in zwei Fahrzeuge gestiegen und anschließend in Richtung Autobahn davongefahren sein.

Weiter ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzung und Missbrauch von Notrufeinrichtungen.

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1 thought on “Damit der Polizei nicht langweilig wird…

  1. auch in Vilsbiburg kam es am 11.11. abends zu einer Messerstecherei zwischen zwei Syrern. Einer davon wurde mit dem Messer verletzt und im Krankenhaus behandelt. Ich habe es live miterlebt, als die Polizei mit dem Tatmesser im OP stand und den Verletzten befragen wollte. Ein Bekannter, der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich leistet und deshalb auch vor Ort war sagte, die beiden sind so aggressiv, da gibt es heute noch einen Mord. Er wollte daher die Verlegung für einen von Beiden erreichen.
    Mit diesen Situationen werden wir wohl zukünftig leben müssen.

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