Aggressionen bei enger Unterbringung Frage der Mentalität?

Share Button

Nach dem Erdbeben und dem Tsunami im Winter 2011 mußten 350.000 Menschen in Japan in Notunterkünften ausharren.
Es gab kaum Wasser und Strom, nicht genügend Toiletten, der Kälteeinbruch mit Schneestürmen erschwerte die Lage weiter.
Medikamente und medizinische Versorgung gab es nicht mehr.
Sie verbrachten längere Zeit in riesigen Schlafsälen ohne ihre gewohnte Umgebung bei schlechter medizinischer Versorgung.
Die fehlende Privatsphäre machte ihnen zusätzlich zu schaffen.
Weil sich in den meist großen Räumen niemand zurückziehen konnte, stieg der Stresspegel ständig an.
Viele hätten dringend psychologische Hilfe benötigt.

Haben Sie sich dann die Köpfe eingeschlagen?

Nein.

Sie begannen damit, sich zu organisieren. Sie richteten Kinderkrippen und Schulen ein. Einige Bewohner reinigten die Toiletten, andere die Gänge und die Schlafräume. Wieder andere haben das Essen zubereitet.

Wie man sieht, es geht auch anders.

PS: Es gibt übrigens noch mehr solche Beispiele, auch für Deutsche.

Share Button

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.