Skandalöses Vorgehen einer Lehrerin – Richtigstellung

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In Anlehnung an einen Artikel der Deggendorfer Zeitung vom 11.12.2015 berichteten wir über die Lehrerin Sonja Würf vom Robert-Koch Gymnasium in Deggendorf, die mit Schülern die Beschenkung von Flüchtlingen mit Weihnachtspäckchen organisierte. Wir berichteten weiter, dass die Lehrerin folgende Aussage getroffen hat:

“Wenn mir beispielsweise ein Schüler sagt, dass er sich nicht an einer Aktion für Flüchtlinge beteiligen will, dann lasse ich mir das gerne auch in einer Argumentation im Rahmen einer der üblichen Hausarbeiten auf mehreren Seiten ausführen”.

Wie uns nun mitgeteilt wurde, hat die Lehrerin diese Aussage nie getroffen. Die Deggendorfer Zeitung hat den Artikel inzwischen entfernt und eine Unterlassungserklärung abgegeben. 

Wir bedauern, dass wir (wie viele andere Seiten auch) in Anlehnung an die Presseberichterstattung ebenfalls falsch berichtet haben und entschuldigen uns dafür bei Frau Würf.

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6 thoughts on “Skandalöses Vorgehen einer Lehrerin – Richtigstellung

  1. Oweh Oweh. Ich glaube, wenn man mich dazu aufgefordern würde, einen mehrseitigen Aufsatz zu schreiben, wäre der Platz möglicherweise noch zu wenig.
    Der Fairness halber sollten aber genau diese Aufsätze, mit Einverständnis natürlich, öffentlich ausgestellt werden dürfen, damit jeder selbst Pro und Contra lesen kann.

    Und dann, würde warscheinlich diese “Erziehungsmassnahme” vermutlich etwas nach hinten losgehen.

      1. „Schulen lehren Patriotismus, Zeitungen produzieren aufregende Sensationen, Politiker kämpfen für ihre Wiederwahl. Darum können alle drei für die Rettung der menschlichen Rasse nichts tun.“
        Bertrand Russell

    1. nun, vielleicht sollte aber diese Lehrerin mal eine Hausarbeit schreiben: über wirkliche Barmherzigkeit, Humanität. Und ganz besonders über geltendes Recht & Gesetz in Deutschland und darüber, daß Schüler/Innen keine Leibeigenen der Lehrkräfte sind. Auch über Freiwilligkeit, freie Demokratie …

  2. und die Geschichte wiederholt sich doch, eben wegen derartiger Lehrkräfte. Eigentlich sollte man diese Dame eine mehrseitige Hausarbeit über freiheitliche Demokratie schicken, über unser Grundgesetz, über diktatorische Züge, über Biedermann & Brandstifter schreiben lassen. Auch über unsere Geschichte, dunkle Vergangenheit.
    Da will sich eine Person persönlich profilieren und missbraucht dazu ihre Schutzbefohlenen. Nichts anderes ist dieses und ich hoffe sehr, daß die Dienstaufsichtsbeschwerde erfolgreich sein wird. Unsere Kinder werden immer mehr missbraucht, da gehen Lehrkräfte mit Kindern in Flüchtlingsheime, damit die Kinder Betten beziehen. Das hat nichts mehr mit sozialer Kompetenz vermitteln zu tun, sondern vielmehr mit ganz persönlichen Egoismus, mit Profilierungssucht. Wenn man genauer hinter die Kulissen der Helfer/Innen, der Spendensammler/Innen schaut, dann erkennt man wie wenig alles mit Humanität, mit sozialen Gedanken, wie viel das alles mit Popularität zu tun hat, mit Kommerz. Es gibt sehr, sehr viele arme Leute, arme Kinder in Deutschland, die sich über ein Weihnachtspäckchen freuen würden, allerdings haben diese Menschen nicht die mediale Aufmerksamkeit, wie Flüchtlinge.
    Die Mehrheit der Flüchtlinge kommen aus moslemischen Ländern und haben mit Weihnachten gar nichts am Hut. Natürlich nehmen die gerne alles an, was sie geschenkt bekommen. Die Mehrheit der Flüchtlinge sind sehr gut versorgt. Sie erhalten ausreichend Geld, um sich in Kleiderkammern einzudecken, sie gehen zur Tafel, um sich mit Lebensmitteln einzudecken. Wirklich nötig haben die meisten Flüchtlinge die Spenden nicht.
    Diese Lehrerin aber scheint mir mediale Aufmerksamkeit sehr nötig zu haben.

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