Merkel eine würdige Preisträgerin

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Der Titel „person of the year“, den das Time-Magazin jährlich vergibt, ist an sich durchaus begehrt, steht man doch in einer Reihe mit Konrad Adenauer, John F. Kennedy, Willy Brandt und Papst Franziskus. Dass diesen Titel auch Adolf Hitler und Josef Stalin bekommen haben, kann man ja mal geflissentlich ausblenden.

Als beim CDU-Parteitag in Karlsruhe eine junge Delegierte ein Exemplar des Time-Magazins hochhielt mit dem Konterfei von Angela Merkel, da mochten die Parteifreunde nur sehr verhalten klatschen.

Auch die Medien haben sich erstaunlicherweise nur am Rande mit dieser Auszeichnung befasst. Vermutlich liegt es an der illustren Gesellschaft, in der sich die Kanzlerin befindet. Es sind Persönlichkeiten, die die Welt maßgeblich verändert haben. Da steht auf dem zweiten Platz der berühmt-berüchtigte Führer des Islamischen Staates Abu Bahr al-Barghade und zu allem Überfluss schaffte es der Präsidentenbewerber Donald Trump auch auf das Stockerl. Ausgerechnet der, der unserer Kanzlerin vor kurzem ins Stammbuch schrieb, sie ruiniere mit ihrer Flüchtlingspolitik Deutschland.

Nun stellt sich die Frage, welche Gemeinsamkeiten sich in den Auswahlkriterien des Time-Magazins“ finden lassen. Wäre man ein Schelm, könnte man vermuten, dass es das Ausmaß an Zerstörung ist, das eine Person angerichtet hat.

Da ruiniert der eine das Ansehen der Republikaner, indem er die Einreise für Muslime generell verbieten möchte. Der andere zerstört die historischen Zeugnisse einer alten Kultur und die Lebensgrundlagen einer ganzen Nation.

Und dann gibt es noch eine, die den Zusammenhalt einer gewachsenen Gesellschaft zerstört und die kulturelle Identität und die Zukunft eines ganzen Volkes schrottet.

Wahrlich eine würdige Preisträgerin, wenn das vorher genannte Auswahlkriterium zutreffen sollte.

Lisa, die Blattlaus

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