Gutmenschentochter erlebt buntes Köln

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Die Bläck Föös, eine Kölner Mundart Rockgruppe engagiert sich für ein buntes und tolerantes Köln.
Eine Kostprobe des bunten Köln hat nun die Tochter des Gitaristen der Black Fööss, Alica Trovatello (26) erhalten. Am Freitagabend feierte sie in Köln beim Karneval. Auf dem Heimweg lief sie in der nähe des Bahnhofs Ehrenfeld einer Gruppe Jugendlicher in die Hände.
Einer davon baute sich vor ihr auf, beschimpfte sie sexistisch aufs Übelste, riss ihr die Sachen aus der Hand und schlug ihr ins Gesicht.
Wie Alica berichtete, waren im Umkreis 20 Leute, aber keiner griff ein, obwohl sie um Hilfe gerufen hat.
Nun kam ein weiterer Mann aus der Gruppe dazu und malträtierte sie mit Schlägen und Tritten. Ein Gastwirt, bei dem sie Hilfe suchte, verwies sie aus dem Lokal mit dem Hinweis, dass er keinen Ärger wolle.
Die Polizei ermittelt nun in dieser Sache. Einer der Tatverdächtigen konnte bereits ermittelt werden: Gegen Yussuf B. (24, Name geändert) liegen laut Polizei bereits über 20 Einträge, darunter schwere Körperverletzung, vor. Gegen den Kneipenbesitzer wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Für Alica sind die Karnevalstage gelaufen: Sie muss ihre Verletzungen auskurieren und mit der Demütigung fertig werden.

Wenn Sie sich nun fragen, warum niemand eingegriffen hat, hier ist vielleicht des Rätsels Lösung:

Passau: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte eine 20-jährige Frau gegen 20.40 Uhr die Nikolastraße überqueren. Doch weit kam sie nicht. Eine Gruppe aus acht bis zehn Personen pöbelte die Frau urplötzlich an und machte ihr immer wieder eindeutige Angebote. Nachvollziehbar, dass sich die junge Frau gegen diese Übermacht nicht zur Wehr setzen konnte. Ihr Glück, dass zufällig ein 21-jähriger Bekannter von ihr den Vorfall beobachtete und sofort dazwischen ging. Er forderte den aufdringlichen Mob auf, seine Bekannte in Ruhe zu lassen.

Das hatte allerdings schwerwiegende Folgen. Denn von diesem Moment an richtete sich der blanke Hass der Gruppe gegen den jungen Mann. Von allen Seiten prasselten Faustschläge auf ihn ein. Selbst, als er schon am Boden lag, zeigten sie keinerlei Gnade und “stiefelten” mit ihren Füßen auf den wehrlosen 21-Jährigen ein. Er wurde dabei massiv im Gesicht verletzt. Dabei hatte er noch großes Glück, dass seine Peiniger irgendwann von ihm abließen und sich über das Nikolakloster in Richtung Innstraße aus dem Staub machten.

Laut Polizei handelte es sich nach Angaben der Opfer bei den Angreifern “vermutlich um Ausländer”. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Stadtgebiet Passau verlief ergebnislos.

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1 thought on “Gutmenschentochter erlebt buntes Köln

  1. Ich weiß nicht, wie groß die Leidensfähigkeit der deutschen Bevölkerung noch ist und endlich erkennen, was sie da willkommen heißen.

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