Die Asylpaket II – Verarsche

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Am 25.02.16 hat der Bundestag das Asylpaket II verabschiedet. Eine der “großen Errungenschaften des Pakets” ist die Beschränkung des Familiennachzugs für bestimmte Gruppen von Flüchtlingen.

Was glauben Sie, wie viele Flüchtlinge von dieser Regelung betroffen sind?

170.000? | 17.000? | oder 1700?

Richtig: Ganze 1700, und selbst für die gilt die Beschränkung des Familiennachzugs nur für zwei Jahre, wie die Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz, stolz verkündete.

Nun zu Abschiebungen und sicheren Herkunftsländern:

Wußten Sie, dass Algerien, Ägypten, Äthiopien, Bangladesch, Benin, Burkina Faso, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Indien, Libanon, Mali, Marokko, Niger, Nigeria, Pakistan und Tunesien (kein Anspruch auf Vollständigkeit der Liste), sich strikt weigern, ihre Staatsbürger wieder zurückzunehmen? Diesen Ländern geht es darum, die Arbeitslosigkeit im eigenen Land zu senken, außerdem ist das von den Flüchtlingen in die Heimat geschickte Geld eine willkommene zustätzliche “Entwicklungshilfe”, die direkt bei der Bevölkerung ankommt.

Also, da geht gar nichts mit Abschiebung! Deshalb geht man auch jetzt vermehrt dazu über, den abgelehnten Asylbewerbern Geld zu zahlen, wenn sie freiwillig ausreisen. Neben des kompletten Reisekosten werden pro Familie bis zu 2250 Euro bezahlt. Das heißt, dass Personen, die das Asylrecht zur Einreise in unser Land mißbraucht haben, auch noch Geld dafür bekommen, wenn sie wieder gehen.

Wer jetzt noch nicht merkt, wie er verarscht wird, der merkt es nie mehr!

Wohin die Reise mit all den Flüchtlingen geht, zeigt diese 6 Jahre alte Grafik, die damals in der Bild Zeitung veröffentlicht wurde. Offenbar war damals die Selbstzensur der Presse noch nicht soweit fortgeschritten wie heutzutage:

BildZeitungHartz4

Es wird Zeit, daß die Regierung doch Grenzzäune errichtet. Gegen Auswanderung. Denn eigentlich kann man den Jungen nur noch raten, zu gehen.

“Lustig” ist auch noch, dass neue Zahlen zeigen, wie schwer es den deutschen Behörden fällt, Ordnung in die Registrierung und Verteilung von Flüchtlingen zu bekommen. Das Bundesinnenministerium gib zu, dass rund 13 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr als Asylsuchende registriert wurden, nicht bei der zuständigen Aufnahmeeinrichtung angekommen sind. Insgesamt waren 2015 etwa 1,1 Millionen Flüchtlinge erstmals im sogenannten Easy-System erfasst worden, somit geht es also um mehr als 130.000 Menschen, die nicht in der Unterkunft ankommen, die ihnen zugewiesen wurde. Als mögliche Gründe nennt das Ministerium unter anderem Weiterreisen in andere Länder und das „Untertauchen in die Illegalität“.

Herzlichen Glückwunsch, kann man da nur sagen!

 

 

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