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Neue Töne von Merkel

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“Es gelte, eine Politik des Durchwinkens zu beenden”, sagte Merkel nach einem Gespräch mit dem kroatischen Ministerpräsidenten Tihomir Oreskovic am 01.03.16 in Berlin. “Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten auch in Griechenland. Die müssten auch von den Flüchtlingen genutzt werden.” Es gebe “eben nicht ein Recht, dass ein Flüchtling sagen kann, ich will in einem bestimmten Land der Europäischen Union Asyl bekommen.” Die Lage der Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze sei, so Merkel, nicht mit der Situation in Ungarn im vergangenen September zu vergleichen. Indirekt schloss die Kanzlerin aus, dass Deutschland erneut Flüchtlinge direkt aufnehmen könnte. Es gebe heute Aufnahmezentren in Griechenland, sagte Merkel in Berlin.

Kommentar: Das sind nun vollkommen neue Töne von der Bundeskanzlerin. Wenn sie das selbe im vergangenen September gesagt hätte, statt Deutschland aufzumachen wie ein Scheunentor, hätte es die ganze Flüchtlingskrise, unter der Deutschland ächzt und die gesamte EU zu zerbrechen droht, nie gegeben!

Und ihre ständige, nervige Wiederholung des Mantras, dass eine Grenzschließung nichts bringt! Von wegen! Gerade geht ein Aufatmen durch Deutschland, dass endlich der Zustrom gestoppt wurde! Und wem haben wir das zu verdanken? Österreich und Mazedonien!

Ginge es nach unserer Kanzlerin, wäre es bis zum 876. EU Flüchtlings-Gipfel so weitergegangen. Aber wenigstens wagt sie es nicht, die Flüchtlinge von der griechisch-mazedonischen Grenze nun per Bus oder Flieger nach Deutschland zu bringen, wie nicht wenige schon befürchtet hatten. Aber dann wäre wahrscheinlich Achterbahn gewesen, in Deutschland….

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