Frontex: Die größte Schlepperorganisation überhaupt

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Im Zentralmittelmeer sind nach Angaben der europäischen Grenzschutzagentur Frontex in der vergangenen Woche rund 13.800 Flüchtlinge bei fast 90 Einsätzen gerettet worden. Die meisten Flüchtlinge seien vor der libyschen Küste aufgenommen und nach Italien gebracht worden, teilte Frontex am Montag mit. Die Flüchtlingsboote seien in schlechtem Zustand und deutlich überfüllt gewesen.

In mindestens drei Fällen seien Boote gekentert. Bisher seien mehr als 50 Tote geborgen worden. Hunderte weitere Menschen könnten unbestätigten Angaben von Geretteten zufolge ertrunken sein. Immer wieder versuchen Flüchtlinge, von Nordafrika über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Ihre Zahl ist seit der Schließung der Balkanroute wieder gestiegen.

Kommentar:
Die Sache läuft immer nach dem gleichen Muster ab: Völlig überfüllte, kaum seetüchtige Schiffe laufen von Nordafrika aus. Kaum auf See, setzen sie einen Notruf ab und dann kommt Frontex, nimmt die Flüchtlinge an Bord und bring sie den langen Weg nach Italien, statt sie dort, wo sie hergekommen sind, wieder an Land zu setzen und die Boote zu zerstören, so wie es die Australier machen. Somit macht sich Frontex zur größten bisher dagewesenen Schlepperorganisation.

Die Australier haben es mit ihrer Methode geschafft, dass sich keine Boote mehr auf den Weg machen und daher auch keine Leute mehr ertrinken. Über die Gründe, warum Europa nicht diesen einzig logischen Weg geht, kann man nur spekulieren…

 

 

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