zuwanderung.net

Informationen über die Flüchtlingskrise und Zuwanderer

Merkels Flüchtlingspolitik aus Sicht einer ehemaligen Asylbewerberin

Merkels Flüchtlingspolitik aus Sicht einer ehemaligen Asylbewerberin

Share Button

Maryam B. ist das perfekte Beispiel einer optimal integrierten Asylbewerberin. Sie spricht sehr gut deutsch, ist sportlich, attraktiv, intelligent und legt Wert auf modische Kleidung und gesunde Ernährung.

Trotzdem wird sie es nie als “Vorzeige – Migrantin mit Asylhintergrund” in irgendeine Talkshow schaffen.

Doch alles der Reihe nach…

Maryam wurde im Iran geboren und ist dort zu einer Zeit aufgewachsen, als der Schah das damals stark westlich orientierte Land regierte. Als Ajatollah Chomeini 1979 die Macht übernahm, wurde aus dem Iran eine islamische Republik und für die Frauen hieß es nun Kopftuch tragen und auf alle Freiheiten verzichten.

Maryam, die junge, emanzipierte, westlich orientierte Frau wollte ein solches Leben nicht führen. Sie floh 1985 über die Türkei nach Deutschland und beantragte politisches Asyl. Ihr Asylantrag wurde positiv beschieden.

Ohne zu zögern, tat sie alles, um sich möglichst schnell zu integrieren. Als erstes belegte sie einen Sprachkurs und suchte sich eine Arbeit. Sie ging eine Beziehung mit einem Deutschen ein, mit dem sie zwei mittlerweile erwachsenen Töchter hat. Die Töchter haben deutsche Vornamen und sind getauft. Beide haben einen guten Job, eine ist sogar Beamtin.

Maryam, inzwischen Deutsche, ist nach wie vor Muslima, zum Beten geht sie jedoch nicht in die Moschee, sondern in die Kirche. “Es ist eh der selbe Gott”, meint sie.

Was für eine super Einstellung, denke ich mir. Dann frage ich sie, was sie von der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin hält. Und jetzt kommt der Teil, der dazu führen wird, dass sie nie als “Vorzeige – Migrantin mit Asylhintergrund” in einer Talkshow zu sehen sein wird, obwohl sie durchaus telegen und eloquent ist.

“Katastrophe!” kommt es auf meine Frage wie aus der Pistole geschossen. Maryam erzählt, sie habe Kanzlerin Merkel früher sehr gemocht, aber jetzt kann sie sie nicht mehr ausstehen.

“Weder die vom Balkan, noch die Marokkaner, Tunesier, Algerier oder die Flüchtlinge von den Ländern südlich der Sahara, haben einen Anspruch auf Asyl”, meint Maryam. Den Anspruch auf Asyl gesteht sie allerdings den Syrern zu, weil dort Krieg ist.

“Außerdem”, so Maryam weiter, “sind die Syrer anders als die anderen Araber. Sie sind  gebildeter und gelassener”. Die Männer aus den Maghreb Staaten beschreibt sie als aufbrausend und aggressiv.

In ihrer jetzigen beruflichen Tätigkeit am Flughafen Frankfurt arbeitet Maryam mit vielen Männern aus diesen Ländern zusammen. Allein in ihrer Abteilung weiß sie von drei Marokkanern und  einem Algerier, die zunächst deutsche Frauen geheiratet hatten, um eine Bleiberecht zu bekommen. Als die Männern dann eine unbeschränke Aufenthaltsgenehmigung hatten, ließen sie sich scheiden und holten Frauen aus ihrem Heimatland als Bräute nach.

Zudem würden ihre nordafrikanischen Kollegen dauernd über die Deutschen schimpfen und die deutschen Frauen als Schlampen bezeichnen.

“Die würde ich sofort wieder nach Marokko zurückschicken” schimpft Maryam.

Zwei Faktoren bewegen sie besonders: Sie hat Angst um ihre Sicherheit und sie ärgert sich sehr über die deutsche Regierung, die so viel für Flüchtlinge tut, aber für allein erziehende Mütter kaum Geld übrig hat.

Maryam hat das am eigenen Leib erfahren, als sich ihr deutscher Lebensgefährte von ihr trennte und sich ins Ausland absetzte, der Unterhaltspflicht für die beiden Töchter zu entgehen.

Vermerk der Redaktion:
Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes wurden einige Daten abgeändert, die Rückschlüsse auf die Person der Interviewten zulassen könnten.

 

Share Button
Admin_Zuwanderung