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Kritisch angemerkt – von Dr. Sylvia Boher, CSU

Kritisch angemerkt – von Dr. Sylvia Boher, CSU

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Kommentar: Dies ist die Veröffentlichung im “Zorneding Report”, die am Anfang der Polit – Affäre um den “Pfarrer von Zorneding” stand. Jeder soll für sich selbst beurteilen, ob die Zeilen von Frau Dr. Boher wirklich so hetzerisch sind, um den Mediensturm, dem sie ausgesetzt war, zu rechtfertigen.

Der Beitrag war inzwischen überall gelöscht worden, so dass man keine Möglichkeit mehr hatte, sich selbst ein Bild zu machen. Das haben wir jetzt geändert.


Wie die Überschrift schon aussagt will ich zum kritischen Hinterfragen anregen ohne  Antworten zu geben oder meine eigene Meinung zu äußern.
Ich hatte als JU Novizin das große Glück unseren Ministerpräsidenten Franz Josef
Strauß persönlich auf zwei Parteitagen zu erleben. Seine Ausstrahlung bestätigte
mein Engagement für diese Partei und eine Klassenfahrt nach Moskau bestätigte meinen
Einsatz für „Freiheit statt Sozialismus“.
Lassen Sie mich deshalb diesmal versuchen zu reflektieren, was würde wohl unser
ehemaliger Ministerpräsident an dessen 100. Geburtstag wir in dieser Ausgabe erinnern,
zu den heutigen politischen Geschehnissen sagen? Sein Bayern wird in diesen Tagen überrannt. Das, was wir heute erleben ist eine Invasion. Würde er seine Nachfolger loben oder würde er ein totales Politikversagen konstatieren? Würde er gar glauben wir leben in
einem Gottesstaat, in dem ein protestantischen Pastor aus der ehemaligen DDR
Bundespräsident ist und eine FDJ Funktionärin und Pastorentochter Bundeskanzlerin
ist? Was würde er dazu sagen, daß eben dieser Pastor, die als Folge der Niederlage
im 2. Weltkrieg Heimatvertriebenen Deutschen mit den Armuts- und Kriegsflüchtlingen
von heute gleichsetzt? Damals verloren diese Menschen Hab und Gut und ihre Heimat, weil diese Gebiete von den Siegermächten erobert worden waren. Deutsche Staatsbürger (zu dieser Zeit überwiegend Frauen mit kleinen Kindern und alte Menschen, da die Männer
noch im Krieg, in Kriegsgefangenschaft oder gefallen waren) wurden in andere
deutsche Gebiete zu Fuß, mit Handwagen oder mit Viehwagons in teilweise wochenlangen
Trecks umgesiedelt, auch dabei verloren viele ausgehungerte, erschöpfte und kranke Menschen ihr Leben. In den westlichen Bundesländern wurden sie von der
ansässigen, ebenfalls kriegsgebeutelten, Bevölkerung nicht nur mit Begeisterung
empfangen.
Kostenlose Verpflegung, Unterkunft und Taschengeld: Fehlanzeige!
Integrationsbeauftragte (Schlesier in Bayern): Fehlanzeige!
Psychologen für die traumatisierten Vertriebenen oder die Mütter mit den Kindern,
die die amerikanischen Bombennächte in den Luftschutzkellern in München überstanden
haben: Fehlanzeige! Heute wird uns von den Links dominierten Medien weiß gemacht ein Militärdienstflüchtling aus Eritrea ist mit einem Heimatvertriebenen Deutschen des 2. Weltkriegs gleichzusetzen???
Diese Menschen hatten von Geburt ein Bleiberecht in Deutschland als deutsche
Staatsbürger, anerkannte Asylanten genießen laut Grundgesetz der Bundesrepublik
Deutschland nur ein temporäres Aufenthaltsrecht, bis die Asylgründe in ihrem Heimatland
von deutschen Staatsbürgern gewählten Volksvertreter auf allen Ebenen weit größere
Solidarität mit Flüchtlingen aus aller Welt zeigen, als mit den eigenen Bürgern.
Für Leukämiekranke wird zu Spenden aufgerufen, weil der Staat nicht ausreichend
Geld für die Suche nach geeigneten Spendern zur Verfügung stellt. Der
Fall eines jungen Mannes, der in Amerika behandelt werden musste, geisterte durch
die Presse, auch hier war eine Behandlung nur Dank Spenden möglich. Die Aktion
„Licht ins Dunkel“ stellt immer wieder Schicksale von älteren Menschen vor, die
sich teilweise nicht einmal die Zuzahlung zu wichtigen Medikamenten oder gar Massagen
leisten können, geschweige denn irgendeinen kleinen „Luxus“ zum Essen.
Alleinerziehende Mütter wissen teilweise nicht wie sie über die Runden kommen
sollen und ihren Kindern zumindest eine gewisse „Normalität“ bieten können.
Würde Franz Josef Strauß diese Entwicklungen für gut heißen? Oder würde er
die gewählten Volksvertreter zu „unseren“ Armen schicken, damit sie ihnen in die
Augen sehen, wenn sie sagen, wir haben leider keine zusätzlichen Gelder für unsere
Bedürftige, denn wir sind solidarisch mit der Welt und wir müssen erst die Armut
der Welt lindern, bevor wir etwas für unsere eigenen Bürger tun.
Ich fürchte unser geschätzter Franz Josef Strauß wäre traurig und würde seinem
Wahlspruch: „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts und gläubig aufwärts“ treu bleiben und die Probleme anpacken.

Dr. Sylvia Boher

 

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Admin_Zuwanderung

1 Kommentar bisher

Sepp Schandl Veröffentlicht am8:56 - 8. Juli 2016

Jeder denkfähige Mensch mit gesundem Rechtsempfinden
wird der Darstellung von Frau Dr. Boher voll zustimmen.
Wer Flucht und Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg erleben mußte,
oder darüber auch nur bescheid weiss,
kann nur Wut und Verachtung für die empfinden,
welche die Flüchtlinge von damals mit den Flüchtlingen
von heute vergleichen, oder gar gleichstellen.
Wer über den Bericht von Fr.Dr. Boher von Hetze spricht,
hat entweder keine Ahnung, oder möchte hier “Mundtotmache”
betreiben, auf jeden Fall hat er nichts Gutes im Sinn,
warum auch immer.
Leider ist es in der heutigen Politik nicht erwünscht, die Wahrheit
auszusprechen, passt nicht in die politische Korrektheit.
Schon ein altes (politisches) Sprichwort sagt:
“Wer immer die Wahrheit spricht, sollte ein schnelles Pferd haben”.
Sepp Schandl