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“Wahrheitsmedien” beleidigen unsere Intelligenz

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Nachdem die Europäische Union vorhatte, künftig Flüchtlinge nach einem festen Verteilungsschlüssel auf die verschiedenen Länder der Mitgliedsstaaten zu verteilen, hatte der ungarische Ministerpräsident Victor Orban angekündigt, das ungarische Volk in einem Referendum über diese Pläne abstimmen zu lassen (von so etwas können wir in Deutschland nur träumen). Der Text des Referendums:

“Wollen Sie, dass die EU ohne Zustimmung des Parlaments die verpflichtende Ansiedlung von ausländischen Staatsbürgern in Ungarn vorschreiben kann?”

Für eine “Gültigkeit” des Referendums wäre eine Wahlbeteiligung von mindestens 50% der Wahlberechtigten erforderlich gewesen.

Diese Wahlbeteiligung wurde nicht ganz erreicht. Lediglich rund 45% der wahlberechtigten Ungarn gingen zur Abstimmung.

Das nahmen die Systemmedien zum Anlaß, in breitester Aufmachung und ausführlichster Berichterstattung zu verkünden, das Referendum sei “ungültig”.

Der Tagesthemen  Märchen Onkel Thomas Roth wurde nicht müde, immer wieder vom “ungültigen” Referendum zu sprechen und was für eine Niederlage das doch für Orban sei.

Wie die 45%, die zur Wahlurne gegangen waren abgestimmt hatten, wurde vornehm verschwiegen.

Das holen wir jetzt nach, zusammen mit einigen anderen Zahlen:

Sage und schreibe 98,3% (!)

der Wähler, die an dem Referendum teilnahmen, stimmten gegen eine Ansiedlung von Flüchtlingen in ihrem Land!

Bei der letzten Europawahl gingen übrigens nur 29% der wahlberechtigten Ungarn zur Wahl, der EU-Durchschnitt lag bei 43%. Hier war also die Wahlbeteiligung noch niedriger. Haben Sie damals irgendwas von “ungültiger Wahl” gehört? Nein? Wir auch nicht.

45% Wahlbeteiligung sind im wahlfaulen Ungarn schon eine Menge. Doch warum gingen bei diesem wichtigen, die Menschen bewegenden Thema nicht mehr zur Abstimmung?

Ganz einfach: Weil die Gefahr inzwischen schon gebannt war! Die EU hat mittlerweile Abstand von den Plänen eines festen Verteilungsschlüssels genommen, weil sie kapiert hat, dass nur die Deutschen so blöde sind, weitere Flüchtlinge zu nehmen. Insofern war das rechtlich ohnehin nicht bindende Referendum praktisch überflüssig geworden.

Nachdem also die Zwangsquote vom Tisch war, sahen viele Wähler keinen Grund mehr, zur Abstimmung zu gehen. Ist ja auch logisch.

Kommentar: Die Systemmedien müssen uns schon für sehr dumm halten, wenn sie glauben, uns 98,3% Ablehnung der Flüchtlinge bei einer Wahlbeteiligung von 45% als Niederlage Orbans verkaufen zu können.

Aber das sind wir ja gewohnt….

Mittlerweile grenzt der Fernsehkonsum von ARD, ZDF und Konsorten an Masochismums…

 

referendum

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