Oberbayern: 12000 (!) Polizeieinsätze in Asylbewerberheimen

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Ende März 2017 wird offiziell die bayerische Kriminalstatistik für das Jahr 2016 vorgestellt. Einiges ist jedoch bereits jetzt durchgesickert. Wie zu erwarten war, spielen die Flüchtlinge in der Kriminalstatistik 2016 eine bedeutende Rolle.

Die erschreckenste Zahl ist wohl, dass es allein im südlichen und nördlichen Oberbayern, sowie im Raum München insgesamt 12000 (in Worten: zwölftausend) Polizeieinsätze in  Flüchtlingsheimen gegeben hat. Die Bandbreite geht hier von der Ruhestörung bis zum vollendeten Mord.

Sicherheitsbehörden halten es deshalb für einen schweren Fehler, dass die Regierung von Oberbayern das Sicherheitspersonal aus Flüchtlingsheimen komplett abziehen will.

Doch zurück zur Kriminalstatistik:

Die Zahl der von der Polizei in Bayern registrierten Straftaten ist im vergangenen Jahr gegenüber 2015 um 3,4 Prozent gestiegen. Den höchsten Zuwachs verzeichneten Oberbayern und München. In der Landeshauptstadt nahmen die Wohnungseinbrüche extrem zu.

Im Freistaat wurden zwischen Januar und Ende Dezember den Behörden insgesamt 614.500 Delikte gemeldet. Die Verteilung ist dabei regional sehr unterschiedlich. So wurde in Unterfranken ein Minus von rund neun Prozent festgestellt. Präsidialbereiche wie Niederbayern, Oberbayern-Nord und Schwaben-Südwest liegen im Landestrend.

In München bzw. Oberbayern-Süd ist ein deutlicher Anstieg erkennbar. So nahm die Zahl der Straftaten in der Stadt und im Landkreis München gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent zu, das war die höchste Zuwachsrate seit über zehn Jahren. Im südlichen Oberbayern stieg die Zahl der Straftaten sogar um acht Prozent.

Experten führen das erkennbare Plus im Bereich München auf mehrere Faktoren zurück. Dazu gehören unter anderem – mit einem Plus von 800 Fällen – die sogenannten Rohheitsdelikte. Nach Darstellung von Polizeiexperten werden immer mehr Körperverletzungsdelikte in oder im Umfeld von Wohneinrichtungen für Asylbewerber angezeigt.

In München gibt es zudem – bei einem Plus von 2.000 Anzeigen – einen massiven Anstieg beim Schwarzfahren und einen Anstieg bei Drogendelikten. Beides führt die Münchner Polizei auch auf verstärkte Kontrollen zurück. Im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes hätten auf Druck der Bevölkerung hin Landes- und Bundespolizei 2016 ihre Überprüfungen drastisch ausgeweitet. Der Anteil von Asylbewerbern unter den dort festgenommenen Dealern stieg ebenfalls an.

Auch im südlichen Oberbayern machen sich Rohheitssdelikte im Bereich von Asylbewerbereinrichtungen in der Statistik deutlich bemerkbar. So wurden zwölf Prozent mehr Körperverletzungsdelikte verzeichnet. Die Zahl der Tötungsdelikte stieg von 54 im Jahr 2015 auf 67 – ein Plus von 34 Prozent.

 

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