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Warum zur Hölle sind die Syrer noch hier?

Warum zur Hölle sind die Syrer noch hier?

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Wieder einmal Schweigen im deutschen Blätterwald. Sowohl in der Lückenpresse als auch bei den Dressursendern. Wenn man was erfahren will, muss man also die Auslandspresse (Schweiz, UK) bemühen.

Da wurde vor einigen Tagen folgendes berichtet:

Der syrische Aussenminister hat am Montag die Flüchtlinge des Landes aufgefordert, nach Hause zurückzukehren, berichteten offizielle Medien. Walid Al-Muallem erneuerte die Einladung der Regierung an syrische Flüchtlinge, die in den Nachbarlandem leben, um in ihr Land zurückzukehren”, schreibt die Nachrichtenagentur SANA.
Der Minister betonte, das Land sei bereit, sie zu empfangen und ihnen ein würdiges Leben zu ermöglichen, berichtete die Agentur, als Muallem den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen Fiiippo Grandi traf.

Al-Muallem unterrichtete die UN-Delegation über die enormen Anstrengungen der
syrischen Regierung, die Verbesserung der Lebensbedingungen ihrer Bürger und
Vertriebenen gleichermassen zu gewährleisten. Er wies darauf hin, dass die Regierung den laufendenProzess der Aussöhnung in verschiedenen Bereichen und den Prozess des Wiederaufbaus von Gebieten und Häusern, die durch Terrorismus zerstört wurden, vorantreiben würde, um Vertriebene zu ermutigen, in ihre Heimat zurückzukehren.

Hierzu muss man auch wissen, dass in weiten Teilen Syriens ein ganz normales Leben möglich ist, weil viele Regionen vom Krieg nicht betroffen sind. Eine in österreich lebende Syrerin wurde zu diesem Thema im österreichischen Fernsehen sehr deutlich. Sehen Sie hier:

Es war natürlich ein Riesenfehler von Merkel den Syrern pauschal und ohne Einzelfallprüfung den Flüchtlingsstatus, bzw. subsidiären Schutz zu gewähren. Denn auf eines können wir uns verlassen: Die meisten davon werden wir nicht wieder los.

 

 

 

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Admin_Zuwanderung

3 Kommentare

Alfons Kitzinger Veröffentlicht am10:20 - 7. Februar 2017

“Warum zur Hölle …?” Die Frage lässt sich ziemlich leicht beantworten. Wer gerade der Hölle entronnen ist, hat nicht unmittelbar Sehnsucht nach derselben. Selbst die auf oe24.tv so gemütlich österreichisch daherparlierende “Islamexpertin” scheint keine Sehnsucht nach ihrem Herkunftsland zu verspüren, gibt auch freimütig zu, dass Assad im großen Stil “eingesperrt, gefoltert und ermordet” hat und dass auch andere Bürgerkriegsparteien alles andere als zimperlich sind. Trotzdem gebe es aber da und dort jede Menge Friede, Freude und Sicherheit. Tut mir Leid, ich glaube an keinen heißen Schnee. Der von mir unterrichtete syrische Schüler hat sich seine Schussverletzungen nicht aus Jux und Tollerei selbst beigebracht und er war auch kein Bürgerkriegskämpfer.
Auf der Webseite von Amnesty International lese ich Folgendes – ist natürlich alles Gutmenschengedöns, eh klar:

>>Der neue Amnesty-Bericht “‘It breaks the human’: Torture, disease and death in Syria’s prisons” belegt anhand der Aussagen von 65 Folter-Überlebenden das erschreckende Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen in den Haftanstalten der syrischen Geheimdienste und in den Gefängnissen der syrischen Regierung.
Seit 2011 sind dort Schätzungen zufolge 17.723 Menschen durch Folter, Misshandlungen und katastrophale Haftbedingungen ums Leben gekommen. In Syrien laufen vermeintliche Oppositionelle Gefahr, jederzeit von syrischen Sicherheitskräften festgenommen und gefoltert zu werden. Amnesty wertet diese systematischen und weit verbreiteten Übergriffe auf Zivilisten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
“Die von Amnesty dokumentierten Menschenrechtsverletzungen sind ein schockierender Bestandteil der systematischen Angriffe der syrischen Regierung und ihrer Verbündeten gegen die Zivilbevölkerung”, sagt René Wildangel, Syrien-Experte von Amnesty in Deutschland.
[…] Besonders berüchtigt ist das Militärgefängnis Saydnaya nördlich von Damaskus. “Katastrophale Haftbedingungen, Hunger und systematische Folter machen dieses Gefängnis zu einer regelrechten Hölle für seine Insassen”, sagt Wildangel.<<

Schämen wir uns nicht, gemütlich auf dem Sofa sitzend derart leichtfertig über Flüchtlinge, die ja nun doch so einiges auf sich genommen haben, daherzuschwafeln?

Lesetipp fürs Sofa: Patrick Kingsley, "Die neue Odyssee – Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise" (C.H.Beck Verlag)

    Admin_Zuwanderung Veröffentlicht am2:12 - 8. Februar 2017

    Also dann: Neues Staatsziel: Verslumung aus Gründen der Humanität.

      Alfons Kitzinger Veröffentlicht am17:00 - 8. Februar 2017

      Nein! Altes Staatsziel, Artikel 1 und 2, Grundgesetz, sowie Artikel 100, Verfassung des Freistaates Bayern!