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Zum 1001sten Mal: Abschiebungen sollen forciert werden

Zum 1001sten Mal: Abschiebungen sollen forciert werden

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Dieses Wahlplakat aus dem Jahr 1991 zeigt eindrucksvoll, wie lange uns schon erhöhte Anstrengungen bei  Abschiebungen versprochen werden. Wie oft, ist gar nicht mehr zu zählen.

Bei einem Gipfel im Kanzleramt am Donnerstag, bei dem Bund und Länder berieten, wurde nun zum gefühlten 1001sten Mal beschleunigte Abschiebungen beschlossen.

Man kann mit Fug und Recht davon ausgehen, dass es wieder das gleiche wird, wie die letzten 1000 Mal: Die Aufnahmeländer weigern sich, ärztliche Atteste werden vorgelegt, rot-grüne Landesregierungen scheren aus und alles bleibt beim alten.

Sehen wir uns trotzdem mal an, was eine Abschiebung im Schnitt so kostet: 7239 Euro. Ende 2017 wird es rund 500.000 ausreisepflichtige Personen in Deutschland geben. Die alle abzuschieben (was natürlich unmöglich ist) würde über 3.5 Milliarden Euro kosten.

Noch dazu ist bei vielen die Abschiebung nicht sehr nachhaltig: Wenn Flüchtlinge aus Deutschland im Zuge des Dublin-Abkommens in andere EU-Länder zurückgeschickt werden, stehen sie meist schon bald wieder vor der Tür:  In Stuttgart soll jetzt ein Kameruner, der nach Spanien ausgeflogen, von den dortigen Behörden aber wieder nach Deutschland zurückgeschickt worden ist, 9700 Euro für die Abschiebung bezahlen. Zu holen ist bei den meisten natürlich nichts.

 

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Admin_Zuwanderung