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Journalist Deniz Yücel ist dort, wo er hingehört

Journalist Deniz Yücel ist dort, wo er hingehört

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Momentan ist die Aufregung groß. Der “deutsch-türkische” Journalist Deniz Yücel sitzt in der Türkei unter dem Tatvorwurf der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in Untersuchungshaft. Täglich gibt es in den Nachrichten neue Wasserstandsmeldungen über diesen Fall. Für Erdogan ist Yücel Türke, weil er einen türkischen Pass hat. Damit gehört er ihm. Yücel, der Türke, der sein Volk verrät. Die Bundesregierung betrachtet ihn als Deutschen, weil sie ihm einen deutschen Pass nachgeschmissen haben, obwohl Yücel Deutschland hasst, wie die Pest.

 

Hier eine Kostprobe davon aus der “taz”:


Super! Deutschland schafft sich ab

(…)

Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. Eine Nation, deren größter Beitrag zur Zivilisationsgeschichte der Menschheit darin besteht, dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen und, wie Wolfgang Pohrt einmal schrieb, den Krieg zum Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit gemacht zu haben; eine Nation, die seit jeher mit grenzenlosem Selbstmitleid, penetranter Besserwisserei und ewiger schlechter Laune auffällt; eine Nation, die Dutzende Ausdrücke für das Wort ‚meckern‘ kennt, für alles Erotische sich aber anderer Leute Wörter borgen muss, weil die eigene Sprache nur verklemmtes, grobes oder klinisches Vokabular zu bieten hat, diese freudlose Nation also kann gerne dahinscheiden.

(…)
Noch erfreulicher: Die Ossis schaffen sich als Erste ab. Während im Westen die Zahl der Minderjährigen in den vergangenen zehn Jahren um 10 Prozent gesunken ist, ging sie im Osten um 29 Prozent zurück. Die Sandys, Mandys und Jacquelines pfeifen auf das neue deutsche Mutterkreuz (“Elterngeld”) und tragen nach Kräften dazu bei, dass den ostdeutschen Volkssportarten Jammern, Opfersein und Ausländerklatschen in absehbarer Zeit der Nachwuchs ausgehen wird.

Woran Sir Arthur Harris, Henry Morgenthau und Ilja Ehrenburg gescheitert sind, wovon George Grosz, Marlene Dietrich und Hans Krankl geträumt haben, übernehmen die Deutschen nun also selbst, weshalb man sich auch darauf verlassen kann, dass es wirklich passiert.

(…)
Nun, da das Ende Deutschlands ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald in der Mitte Europas entstehen wird: Zwischen Polen und Frankreich aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln?

Egal. Etwas Besseres als Deutschland findet sich allemal.

Quelle


Tja, so ist er drauf, der Yücel. Nett, oder? Für den durch einen Schlaganfall teilweise gelähmten Thilo Sarrazin hatte er damals auch fromme Wünsche:

„Der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten“

Yücel warb auch dafür, das Verbot der PKK aufzuheben und bekannte sich offen zu der terroristischen Vereinigung. Das hat ihm natürlich bei Erdogan auch keine Pluspunkte eingebracht. Und jetzt hat ihn Erdogan an den Eiern (entschuldigen Sie die Ausdrucksweise), weil Yücel so dumm war, seinen Fuß auf türkischen Boden zu setzen. Die deutschen Politiker überbieten sich nun in Appellen an die türkische Regierung, den Deutschlandhasser wieder laufen zu lassen. Ein guter Rat an Erdogan: Mach´ es in diesem Fall so, wie es die Deutschen machen würden: Einfach auf die Unabhängigkeit der Justiz verweisen. Für Yücel noch der fromme Wunsch, er möge zu seinem 90. Geburtstag wieder freikommen. Aber bitte nicht vorher.

 

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Admin_Zuwanderung