Xavier Naidoo – die rühmliche Ausnahme

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Wie früher in der DDR wissen auch bei uns alle Schauspieler, Musiker, Kabarettisten und Moderatoren, dass es nicht schadet (um es mal so zu formulieren), Regierungspropaganda zu verbreiten, wenn man weiterhin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk präsent sein will.

Besonders herausragende Beispiele für dieses Verhalten sind Keinohrhase Til Schweiger, Herbert Grönemeyer, Dieter Nuhr, der unsägliche Michael Mittermeier, Markus Lanz und Joko und Klaas, die sofort Fremdschämen auslösen, wenn sie den Mund aufmachen.

Damit wurden jene genannt, die die Regierungspropaganda bei jeder sich bietenden Gelegenheit am penetrantesten herunterhecheln, aber die meisten anderen “Künstler” machen auch mehr oder weniger mit.

Dann gibt es noch einige, die da nicht so mitziehen, wie zum Beispiel der Komiker Mario Barth. Nun die interessante Frage: Wann hatte der seine letzte Sendung? Ist schon eine Weile her, oder? Warum wohl?

Und jetzt kommen wir zur rühmlichsten Ausnahme: Ein Sänger mit dunkler Hautfarbe, der von seinen Eltern südafrikanisches, indisches und irisches Blut mitbekommen hat, kritisiert in seinem neuesten Lied “Marionetten” unsere Volksvertreter und deren Politik. Er spricht sogar von Lügenpresse (Tatsache verdrehen), Volksverrätern und droht den herrschenden Elite mit Konsequenzen.

Kein Wunder, dass die Systempresse Amok lief und ihn als rechten Hetzer mit einer Geistesverwandtschaft zu den Reichsbürgern hinstellte. Wer sich das Geschmiere antun möchte, einfach googlen.

Wir finden es Klasse, dass ein Künster seinen Mund aufmacht, obwohl er sich dadurch selbst wirtschaftlich schadet. Xavier Naidoo ist ein wahrer Patriot, der unseren Respekt verdient. Hier ist sein Lied “Marionetten”:

 

 

 

 

 

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1 thought on “Xavier Naidoo – die rühmliche Ausnahme

  1. Auf die Schnelle würde ich sagen: Text ziemlich wischi-waschi und somit billig. Mutig schaut anders aus. Reime noch billiger.

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