Er ist schwarz, er ist aus Eritrea, er ist Flüchtling und er ist Mitglied der AfD

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Die 25 Minuten, die dieses Interview dauert, sind äußerst kurzweilig und lehrreich. Sie vermitteln ein anderes Bild der AfD, als es uns in den Mainstream Medien vermittelt wird.

 

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4 thoughts on “Er ist schwarz, er ist aus Eritrea, er ist Flüchtling und er ist Mitglied der AfD

  1. Mir ist ziemlich schleierhaft, was an diesem Interview „äußerst kurzweilig“ sein soll. Es bietet die altbekannte Geschichte, dass sich Leute der vorletzten Migrantengruppe gegen die aktuellen Neuankömmlinge richten. Das Phänomen ist schon aus den USA des 19. Jahrhunderts hinreichend bekannt. Es hat auch ein bisschen mit Egoismus und daraus resultierender Überanpassung zu tun. Da wird dann schnell das Herkunftsland zum verachtenswerten „komischen“ Land. Auch der durchgehend eifrig nickende Bio-Teutone ist von beschränktem Unterhaltungswert. Ich fürchte, er brauchte nach dem Interview dringend eine Nackenmassage.
    Die Gründe, warum sich die AfD zur Zeit einen Firnis von Aufgeklärtheit und Weltoffenheit draufzukleistern bemüht ist, sind nicht schwer zu erraten. Darunter, bei Ihnen bereits am 9.9.17, findet sich dann gleich wieder der eigentlich Wesenskern. Unter dem Titel „Die geistige Kapazität der Zuwanderer“ bemerken Sie dort:
    „An dieser Stelle eine kurze Auflistung des durchschnittlichen Intelligenzquotienten (Deutschland=100) der Menschen aus den verschiedenen Fluchtstaaten:
    […]
    Eritrea: 63
    Ein Hinweis zu Eritrea: Bei einem Intelligenzquotienten von unter 70 galt man früher als schwachsinnig. Und das ist dort der Durchschnitt“.
    Als „Hyperion“ würde ich mich da schön bedanken. Falls es sich bei ihm um einen Literaturliebhaber handelt, sollte er vielleicht einmal in Hölderlins „Hyperion“ den Beginn des 67. Kapitels nachschlagen (Hyperion an Bellarmin): „So kam ich unter die Deutschen. […] “ Da steht einiges Aufschlussreiche zu jener „Leitkultur“, die in der AfD leibt und lebt.

    1. Unfassbar guter und belehrender Post!
      Ich bin auch schon ziemlich interessiert daran gewesen, wer auf unseren Freund mit der trügerisch sanften,eloquenten Stimme reinfällt. Ihrem Kommentar ist nix hinzu zu fügen.

  2. Nachdem ich vor zwei Artikeln lesen durfte, dass Menschen aus Eritrea einen durchschnittlichen IQ von 63 aufweisen und darauf hingewiesen wurde, dass vor nicht langer Zeit ein Mensch mit einem IQ unter 70 als schwachsinnig bezeichnet wurde, kann ich die lockere Argumentation in diesem Video richtig einordnen. Ich kann mich an die Mutter von (Schul-)Freunden von mir erinnern – eine Türkin, die sich von ihrem türkischen Mann und Vater ihrer Kinder getrennt hatte und einem Deutschen nach Deutschland gefolgt war: Er wählte NPD und sie, nach der Heirat inzwischen Deutsche (ohne übrigens der deutschen Sprache besonders mächtig zu sein), ebenfalls – das Thema damals war: Ausländer raus! Na wie geil ist das denn……?

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