zuwanderung.net

Informationen über die Flüchtlingskrise und Zuwanderer

Gute und schlechte Nichtwähler

Gute und schlechte Nichtwähler

Share Button

Angela Merkel hat die CDU weit nach links gerückt  und der SPD und den Grünen damit das Wasser gründlich abgegraben. Horst Seehofer folgt ihr auf diesem Kurs. Er gibt zwar ab und zu den bösen Cop in dieser Schmierenkomödie, dennoch tut die CSU zum Schluss schön brav, was Merkel will und unterlässt ebenso brav, was Merkel missfallen würde. Eine Klage wegen der rechtswidrigen Grenzöffnung zum Beispiel.  Auch auf die Klage gegen die “Ehe für alle” werden wir lange warten können.

Kein Wunder, dass sich viele konservative Wähler, die alten, eingefleischten “Schwarzen”, nun heimatlos fühlen und bitter enttäuscht sind von der Politik jener Partei, der sie jahrzehntelang die Treue gehalten haben.

Viele dieser enttäuschten Unions – Wähler geben jetzt ihre Stimme jener Partei, die das Vakuum gefüllt hat, das Merkel mit ihrem Linksruck hinterließ: Die AfD. Diese Leute machen alles richtig, deshalb brauchen wir hier keine weiteren Worte zu verlieren.

Andere wiederum glauben, die CDU/CSU damit abstrafen zu können, indem sie überhaupt nicht zur Wahl gehen. SPD, Grüne oder die Linke zu wählen, käme für diesen Personenkreis ohnehin nicht in Betracht und mit einer Stimmabgabe für die FDP würden sie nur den Boden für eine Koalition bereiten, die auch wieder Merkel ins Amt bringt. Also bleibt man daheim.

Die meisten würden wohl zur AfD tendieren, sind aber  oft verunsichert von dem Bild, dass die Systemmedien von dieser Partei gezeichnet haben. “Ich hätte kein gutes Gefühl, wenn die AfD an die Regierung käme”, hört man immer wieder.

Und genau an diese ehemaligen Unions – Anhänger richten sich diese Zeilen. Zunächst einmal müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass Sie die Union mit Ihrer Wahlenthaltung nicht bestrafen, sondern belohnen. Es gibt nämlich für jede Partei “schlechte” und “gute” Nichtwähler.

Um beim Beispiel der Union zu bleiben sind die “schlechten Nichtwähler” jene, die die CDU oder CSU wählen würden, aber zu faul sind um zur Wahl zu gehen, weil sie lieber mit der Tüte Chips vor dem Fernseher hocken oder einen Ausflug ins Grüne machen.

Die “guten Nichtwähler” sind jene, die eigentlich die gegnerische Partei wählen würden oder zumindest dazu tendieren, aber dennoch zuhause bleiben.

Im ersten Fall ist die nicht abgegebene Stimme eine verlorene Stimme für die Union, im zweiten Fall ist die nicht abgegebene Stimme eine weniger, die der Union schadet. Ein Grund zur Freude also.

Was noch hinzukommt: Selbst wenn nur noch 10% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben würden, wäre der Bundestag nicht leerer. Den Abgeordneten, die drin sitzen, ist es Sch… egal, wie die Wahlbeteiligung war, Hauptsache sie haben ihren Sitz. Pro Forma werden ein paar Krokodilstränen vergossen und die schlechte Wahlbeteiligung beklagt, aber das ist nur Show. In Wirklichkeit geht ihnen die Höhe Wahlbeteiligung am Hintern vorbei.

Der nächste Punkt: Niemand braucht Angst davor zu haben, dass die AfD in die Regierungsverantwortung kommt. Ich lasse jetzt mal alle weltanschaulichen Argumente, über die man streiten kann und die deshalb nicht dazu geeignet sind, die Ängstlichen zu beschwichtigen, weg. Übrig bleibt ohne wenn und aber die Tatsache, dass noch viele Jahre vergehen werden, bis sich eine Partei findet, die bereit ist, mit der AfD eine Koalition einzugehen. Es wird noch für lange, lange Zeit  keine Regierungsbeteiligung für die AfD geben. Und an eine absolute Mehrheit der AfD glaubt nicht einmal der größte Optimist (oder Pessimist, je nach Standpunkt).

Ich glaube, wir sind uns darüber einig, dass man also “gefahrlos” AfD wählen kann. Und diese Wahlentscheidung können Sie dazu nutzen, die konservativen Kräfte in der Union zu stärken. Ja, Sie haben richtig gelesen! Auch das will ich kurz erläutern:

Solange eine Partei gute Wahlergebnisse erzielt, sitzt der Parteivorsitzende fest im Sattel. In der Regel hat er ein System etabliert, das treue Gefolgsleute mit Ämtern und guten Listenplätzen belohnt und unbotmäßige Querulanten mit dem Entzug derselben abstraft. Dieses System garantiert seinen Machterhalt.  Und wann wackelt der Stuhl eines Parteivorsitzenden? Wenn seine Partei  starke Stimmeneinbußen hinnehmen muss. Das ist wie beim Fußball: Ist der Verein im Tabellenkeller, geht der Trainer. Das Druckmittel mit Mandaten und Posten greift in diesem Fall nicht mehr, weil durch schlechte Wahlergebnisse der Verlust der Regierungsverantwortung und damit ein Totalverlust sämtlicher Posten und Ämter drohen. Viele Mitglieder der CDU und der CSU sehnen sich nach der guten alten Union mit den nationalkonservativen Werten eines Alfred Dregger und eines Franz Joseph Strauß zurück. Deshalb haben sich konservative Mitglieder beider Schwesterparteien im “Freiheitlich Konservativen Aufbruch” zusammengeschlossen. Sie wollen ihre “alte Union” zurück. Doch solange Merkel und Seehofer fest im Sattel sitzen, sind sie chancenlos. Die einzige Möglichkeit, das zu ändern ist, bei den kommenden Wahlen die AfD zu wählen. Wenn die Union massiv an Stimmen verliert und die AfD stark zunimmt, wird das die konservativen Kräfte in der Union stärken und Merkels Position schwächen. Bei Beibehaltung dieses Wahlverhaltens werden Merkel und Seehofer über kurz oder lang ihren Parteivorsitz verlieren. Dann haben die konservativen Kräfte wieder das Sagen und die Union kehrt zu ihren früheren Werten zurück, um die AfD überflüssig zu machen. Wer also die konservativen Kräfte in der Union unterstützen will, sollte jetzt die AfD wählen!

 

Share Button