Der unterwanderte Staat

Share Button

Ein Ausbilder der Berliner Polizeiakademie sagte, was zu sagen ist: „Das wird ’ne ZweiKlassen-Polizei, die nur korrupt sein wird. Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“
Der Mann sprach von Polizeianwärtern mit Migrationshintergrund – und zwar nicht mit
schwedischem, polnischem oder spanischem. Er meinte Muslime. Viele seien respektlos, frech, aggressiv, vor allem gegenüber Frauen. Besonders problematisch sei jedoch die familiäre und religiöse Bindung. Sie sei der Weg in die Korruption, in eine Polizeiarbeit, die nicht am Gesetz ausgerichtet sei, sondern an Gruppenzugehörigkeiten.
Bestätigt wurde der Ausbilder durch ein internes Papier. Mit „religionsbedingten
Einsatzdefiziten“ sei zu rechnen, viele Schüler erfüllten nicht einmal die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst. Vor allem herrsche ein „Mangel an Berufsethos“. Das aber ist keine Kleinigkeit. Berufsethos ist für Polizisten etwa so wichtig wie für den Priester der Glaube oder den Richter die Unparteilichkeit. Ohne Berufsethos ist der Polizist nur ein Waffenträger. Vom Gangster unterscheidet ihn dann
nicht viel. … weiterlesen bei der Jungen Freiheit (JF)

 

(Der Autor des lesenswerten Artikels, Dr. Nicolaus Fest, ist Jurist und Journalist. Er war bis September 2014 stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag).

Link zur hervorragenden Wochenzeitung Junge Freiheit

Share Button

3 thoughts on “Der unterwanderte Staat

  1. Das hatten wir schon mal, nämlich am 5.11.17. [Auch die AfD-Gäule wieherten am 16.11. mindestens schon zum zweiten Male zu Merkels Amtseid, was vielleicht das alte Barras-Prinzip unterstreichen soll: Wir überlassen das Denken den Pferden, die haben die größeren Köpfe.]

    Hinsichtlich AfD-Fest erlaube ich mir der Einfachheit halber auch eine teilweise Wiederholung:
    “Das ist der Feind.” Mit Verlaub, hier wird ein billiges Feindbild geschaffen und noch billigere Anti-Muslim-Hetze betrieben – mit allerlei vagen Verdächtigungen: angeblich korrumpierende “familiäre und religiöse Bindung”, “Gruppenzugehörigkeiten” etc., so als ob ein bindungsloser, areligiöser Mensch nicht mindestens ebenso korrumpierbar wäre. Die Berliner Polizei hat es offenbar schwer, qualifizerten Nachwuchs zu finden. Aber diese Probleme sind nicht auf Berlin beschränkt. Sie entstehen halt überall dort, wo die Polizei unterfinanziert und der Polizeidienst, da mies bezahlt, unattraktiv ist. Wenn man dann auch noch, um überhaupt Bewerber zu bekommen, die Qualifikationshürden senkt, dann ist natürlich der Schlamassel perfekt und das Betriebsklima im Eimer. Was hat das mit dem Islam zu tun? Aber so wie Trump seine Rednecks kennt, so kennt die AfD ihre Klientel. Da müssen einfache Antworten her, am besten ein Sündenbock: Der Muslim ist “der Feind”. Der Muslim ist an allem schuld. Der Muslim ist unser Unglück. Ich glaube, hier gilt das Wort Abraham Lincolns: Man kann alle Leute ein paar Mal belügen und man kann einige Leute immer belügen. Aber man kann nicht alle Leute immer belügen. Ich denke schon, dass früher oder später die AfD mit ihrer Muslim-Feindbildlüge auf die Nase fallen wird. Da hilft auch ein Doktortitel nicht.

    1. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was alles noch passieren muss, um Menschen wie Kitzinger zum Nachdenken zu bringen. Einfach mal nachdenken, was diese sogenannten “Schutzsuchenden” alles an Vor-und Nachteilen für Deutschland gebracht haben und dann erst schreiben.

      1. Das ist halt die übliche paulinische Wehklage über “den Kitzinger”. Was das “Nachdenken” betrifft – haben Sie über ein einziges meiner Argumente nachgedacht oder sich mit ihm auseinandergesetzt? Wenn jemand zu einer Bevölkerungsgruppe sagt: “Das ist der Feind”, dann braucht man darüber nicht mehr gar so viel nachzugrübeln. Da reichen ein paar einschlägige Geschichtskenntnisse für die Einschätzung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.