Rainer Wendt redet Klartext

Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft war von Anfang an ein Kritiker von Merkels Flüchtlingspolitik und scheute sich nicht, die daraus resultierenden Mißstände und Folgen anzuprangern. Kaum ein anderer von den Persönlichkeiten, die in der deutschen Öffentlichkeit Gehör finden, hat das so direkt getan wie er.

 

Hier einige Details aus seinem Vortrag bei der CDU – nahen Konrad Adenauer Stiftung und  unten auszugweise der Vortrag auf YouTube:

  • Schulplatz an einem Elitegymnasium am Bodensee    – 3.800 Euro monatlich
  • Platz im Pflegeheim                                                                     – 4.500 Euro monatlich
  • Unterbringung eines minderjährigen
    unbeleiteten Flüchtlings                                                            – 8000 bis 12.000 Euro
  • Dazu gibt es Reitkurse für die minderjährigen Flüchtlinge
  • Dazu gibt es Kampftraining für die minderjährigen Flüchtlinge, denn ungeübte Straßenschläger müssen zu perfekten Totschlägern ausgebildet werden
  • Betreuungschlüssel bei minderjährigen Flüchtlingen 1:2, in besonderen Fällen 1:1
  • Betreuungsschlüssel im Pflegeheim: Nachtschwester für 50 Personen
  • Die Betreuer der minderjährigen wissen, dass etwa ein Drittel davon nicht minderjährig ist, machen aber nichts

 

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6 Gedanken zu „Rainer Wendt redet Klartext

  1. Reden bringen uns nicht mehr weiter! Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Aber da müsste sich das Volk aus ihrer Wohlfühlzone begeben und und den korrupten Apparat bekämpfen. Wenn ich mir unsere Gesellschaft ansehen kann ich mir das aktuell nicht vorstellen.

  2. @Kobia
    …und möchte man hinzufügen, dass ein paar Schwalben keinen Sommer machen und viele Köche den Brei verderben. Da der Adler keine Mücken fängt, ist die größte Fehlentscheidung, keine Entscheidung zu treffen. Ich sage nur: Derjenige der kriecht, kann nicht stolpern, oder nach Konfuzius, es genügt nicht, mit dem Wusch zum Fluss zu kommen, Fische zu fangen – man muss schon ein Netz mitbringen!

  3. Rainer Wendt weiß zweifellos gut mit Geldbeträgen zu jonglieren. Dem Wikipedia-Eintrag zu seiner Person entnehme ich die auch andernorts gut dokumentierten Aussagen (Denunziation als “Lügenmedium” verfängt also nicht.):

    “Besoldung als Hauptkommissar ohne Polizeitätigkeit:
    Nach am 3. März 2017 veröffentlichten Recherchen von Report München bekam Wendt jahrelang eine Besoldung als Hauptkommissar, ohne diese Tätigkeit tatsächlich auszuüben. In einem ersten Interview hatte er dies zunächst explizit verneint, gab dann aber in einem zweiten Interview zu, „nicht die ganze Wahrheit“ gesagt zu haben; er behauptete, er habe den nordrhein-westfälischen Innenminister Ralf Jäger (SPD) schützen wollen. […] Er [Wendt] bezog neben der Beamtenbesoldung auch ein sechsstelliges Jahresgehalt als Gewerkschaftschef. Als Polizeihauptkommissar habe er demnach 3.348,68 Euro brutto im Monat erhalten, von seiner Gewerkschaft eine Aufwandsentschädigung in Höhe von monatlich 520 Euro brutto. Insgesamt würden sich seine Einkünfte auf 124.145,29 Euro brutto belaufen. […]

    Posten in fünf verschiedenen Gremien:
    Im Zuge der Recherchen von Report München wurde auch bekannt, dass Wendt trotz seines Beamtenverhältnisses als Mitglied des Aufsichtsrats des Versicherungskonzerns AXA eine Aufwandsentschädigung von 50.000 Euro pro Jahr erhält. Wendt hatte die Nebentätigkeit nicht wie vorgeschrieben angezeigt. Offiziell ging er nur der Nebentätigkeit als Geschäftsführer bei der DPolG-Service-Gesellschaft nach. Daraufhin kündigte das Land Nordrhein-Westfalen an, ein Disziplinarverfahren gegen Wendt einzuleiten.[21] Laut „Spiegel Online“ bekomme Wendt insgesamt 77.721,13 Euro brutto für fünf verschiedene Gremienposten. Wendt habe diese Bezüge weder angegeben noch die Nebentätigkeit angezeigt. […]”

    Ein sauberer Gewährsmann fürwahr!

  4. Saubere journalistische Arbeit unterscheidet sich von Manipulation unter anderem dadurch, dass die bekannten W-Fragen ehrlich beantwortet weren: WER? WAS? WANN? WO? WIE? Ich vermisse bei zuwanderung.net jeden Hinweis darauf, WANN Wendts Rede gehalten wurde. Offenbar geschah dies am 11. Februar 2017. Zuwanderung.net will aber offenbar bewusst den falschen Eindruck erwecken, es handle sich um ein aktuelles Ereignis.

    1. Selbst wenn es am 11. Februar war, als Rainer Wendt hier referierte, steigt die Aktualität dieser Rede von Tag zu Tag.
      „Manchen Völkern genügt eine Katastrophe, sie zur
      Besinnung zu bringen. Deutschen, so scheint es,
      bedarf es des Untergangs“.

      1. Aber jener Untergangspropheten, die Daten und Fakten manipulieren, vor allem aber ihr beträchtliches Einkommen maximieren, bedürfen wir nicht unbedingt. Die Fälschungen des Herrn Wendt bezüglich Betreuungsschlüssel und Unterbringungskosten für minderjährige Flüchtlinge, herbeiphantasierte “Reitkurse” etc. werden keineswegs “von Tag zu Tag” wahrer. Vielmehr hat mit Ablauf der Zeit wohl auch die Konrad-Adenauer-Stiftung erkannt, welch sauberen Referenten sie sich damals eingeladen hatte.

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