Aktueller Fall: Wie Facebook politisch unerwünschte Beiträge ausbremst Soziales Netzwerk manipuliert die "Shares" von PI-NEWS Artikeln

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Von EUGEN PRINZ | Seitdem Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Land regiert, sind die  Mainstream Medien zu Hofberichterstattern degeneriert und das mit Zwangsgebühren finanzierte Staatsfernsehen ist unerträglich geworden. Die Begriffe “betreutes Denken” und “Erziehungsfernsehen”, die im Zusammenhang mit der deutschen Medienlandschaft von Kritikern benutzt werden, haben ihre volle Berechtigung.

Die sozialen Netzwerke, allen voran Facebook, stellen neben den Freien Medien zu einem gewissen Teil noch ein Gegengewicht zur verzerrten Darstellung der Wahrheit, falschen Gewichtung von Nachrichten und lückenhafte Berichterstattung der Mainstream Presse dar. Durch seine Struktur und die hohe Mitgliederzahl kann es Facebook im günstigsten Fall mit jeder Zeitung, jedem Magazin und jedem Fernsehsender aufnehmen, was die Reichweite der Informationen betrifft. Das Zauberwort heißt “Teilen”, doch dazu kommen wir später.

Facebook unter starken politischem Druck

Kein Wunder, dass dieses soziale Netzwerk allen Politikern weltweit, denen die Demokratie fremd ist oder die gerade dabei sind, sich von ihr zu entfremden, ein Dorn im Auge ist. Aus diesem Grund hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits im Jahr 2015 mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg getroffen. Die Regierung einer führenden Industrienation kann auch einem Weltkonzern viel Ärger machen, deshalb war es kein Wunder, dass Mark Zuckerberg der deutschen Kanzlerin damals versprach “die Situation zu verbessern”. Vordergründig ging es um “Hassparolen”, doch mittlerweile kristallisiert sich heraus, dass  auch politisch unerwünschte Beiträge darunter fallen, selbst wenn sie strafrechtlich nicht relevant sind und sich im Rahmen der freien Meinungsäußerung bewegen. Es scheint, dass sich Facebook immer willfähriger den Wünschen des europäischen Polit-Establishments beugt. Bei diesem herrscht angesichts des sich immer deutlicher artikulierenden Unmuts konservativ eingestellter Bürger, auch “Rechte” genannt, zunehmende Besorgnis.

Informationsverbreitung durch Teilen auf Facebook

Und nun kommen wir zur Wunderwaffe der alternativen Informationsverbreitung: Dem Teilen von Beiträgen auf Facebook. Bevor der Autor begonnen hat, für PI-NEWS zu schreiben, veröffentlichte er seine Beiträge ausschließlich auf dem Blog zuwanderung.net. Obwohl nur ein “Miniblog” mit geringer Reichweite, erreichte trotzdem der eine oder andere Artikel eine Reichweite von mehreren hunderttausend Lesern, da er auf Facebook durch massenhaftes Teilen viral ging.

Aus diesen Tagen kennt der Autor das Muster dieses Vorgangs, der nach dem Scheeballsystem abläuft. Am ersten Tag gewinnt der Prozess des Teilens stündlich an Dynamik, es gibt nur eine Richtung: Immer mehr “Shares” in immer kürzerer Zeit. Jeder Beitrag, der zwei Stunden nach seiner Veröffentlichung mindestens 1500 mal geteilt wurde, lief nach diesem Muster ab. Der Höhepunkt wurde gewöhnlich am zweiten Tag erreicht und flaute dann am dritten Tag langsam ab. Einer der letzten Artikel, bei dem dieser Vorgang wie eben beschrieben abgelaufen ist, war dieser hier.

Jetzt ist das nicht mehr so. Nunmehr ist zu beobachten, dass Facebook bei Beiträgen von PI-NEWS, die innerhalb kurzer Zeit sehr häufig geteilt werden, auf die Bremse tritt. Eben waren es noch alle fünf Minuten etwa 100 Facebook Shares mehr, plötzlich geht es nur noch zäh und langsam. Und das, obwohl sich das “Schneeballsystem” noch im Anfangsstadium befindet. Zudem konnte der Autor schon mehrmals feststellen, dass plötzlich Shares fehlen, die vorher bereits angezeigt worden waren.

Im aktuellen Fall, der die Grundlage dieses Artikels bildet, reduzierte sich die Anzahl der Shares plötzlich von knapp 3000 auf etwa 2400. Grund genug für den Verfasser, sich für einige Stunden auf die Lauer zu legen und weiter zu beobachten, damit der Vorgang endlich einmal dokumentiert werden konnte.

29.09.2019 um 16.35 Uhr: Der Beitrag “Seehofer: Können nicht verhindern, dass die anderen 75% auch kommen” wurde 6624 mal auf Facebook geteilt.

Das ist das Ergebnis:

29.09.2019 um 16.37 Uhr, also zwei Minuten später: Plötzlich zeigt der Zähler nur noch 5427 “Shares” an. Innerhalb von zwei Minuten waren etwa 1200 “Teilungen” verschwunden.

Eine Form der Zensur

Wie oft sich dieser Vorgang noch wiederholt hat und welche Algorithmen dahinterstecken, entzieht sich der Kenntnis des Autors. Klar ist jedoch, dass diesen Machenschaft darauf abzielt, die Reichweite politisch unerwünschter Beiträge drastisch zu reduzieren und somit als Zensur gelten kann. Vorbei sind also die Zeiten, in denen Artikel auf PI-NEWS mehr als 100.000 mal geteilt wurden. Heute erreicht man im besten Fall nur noch etwa 10% dieser Reichweite. Ja, auch so kann man die Meinungsfreiheit einschränken.

Was Facebook betrifft, mag jeder Leser selbst entscheiden, wie er die Rolle des sozialen Netzwerks in dieser Farce bewertet. Einesteils ist es ein globales Wirtschaftsunternehmen, das gut beraten ist, sich nicht mit der Regierung des Landes, in dem es Geschäfte machen möchte, anzulegen. Andererseits würde etwas mehr Zivilcourage dem als Datenkrake verrufenen Weltkonzern gut stehen.

Vielleicht sollten wir es ja doch einmal mit vk.com versuchen…

 

Vielleicht sollten wir es ja doch einmal mit vk.com versuchen…


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.

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1 thought on “Aktueller Fall: Wie Facebook politisch unerwünschte Beiträge ausbremst Soziales Netzwerk manipuliert die "Shares" von PI-NEWS Artikeln

  1. Facebook taugt für mich nicht. Die Nutzungsbedingungen sind aus meiner Sicht unannehmbar. Wer sich auf solche Statuten einläßt, braucht sich über Ärgernisse nicht wundern. Meine Meinung.

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