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Flüchtlingsunterkunft Erfurt: Männer verrichten ihre Notdurft auf schlafende Frauen

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zuwanderung.net liegt ein internes Schreiben des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, die in der Erst-Aufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in der Messehalle Erfurt eingesetzt ist, vor. Die Echtheit des Schreibens, das im Internet kursiert, wurde von der Bundeswehr bestätigt.

In dem Schreiben heißt es:

“Das urinieren in irgendwelche Ecken ist Routine. In den Unterkunftsbereichen werden allein stehende Frauen von anderen männlichen Personen aus anderen Ländern anuriniert, auch wenn die Frauen schlafen. Sexuelle Belästigungen sind an der Tagesordung.”

Es zeigt sich immer mehr, dass es im Zusammenhang mit den Flüchtlingen drunter und drüber geht und die Behörden verzweifelt bemüht sind, die Zustände zu vertuschen. Das beweisen auch zwei anonyme Brief von Polizeibeamten an die Braunschweiger Zeitung:

BraunschweigerZeitung2

 

 

 

 

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Kein Leserbrief – aber ein Kommentar, mit dem wir diese Seite eröffnen wollen

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Schreiben oder nicht schreiben? Ein Kommentar von Wochenblatt-Redaktionsleiter Mike Schmitzer

Darf man das? Darf man über eine Flüchtlingsfamilie schreiben, die vor der Burghauser Jugendherberge einen Sitzstreik durchführt, weil ihr die Unterbringung nicht passt?

Darf man schreiben, dass es sich bei dem mutmaßlichen Vergewaltiger einer jungen Mühldorferin um einen Asylbewerber handelt?

Meine Antwort dazu: „Man darf nicht nur, man muss es schreiben. Sauber recherchiert, ohne zu übertreiben, aber auch ohne zu verniedlichen.“

Es ist leider Realität heute in Deutschland, dass immer mehr Menschen den Medien misstrauen – auch den Medien vor Ort – weil sie das Gefühl haben, beim Thema Asyl nicht mehr vollständig und wahrheitsgemäß informiert zu werden. Die Folge ist, dass sich diese Bürger den rechtsgerichteten Informationsquellen zuwenden, die im Internet und in sozialen Netzwerken wie Pilze aus dem Boden schießen.
Für mich besteht die Aufgabe eines Journalisten darin, den Lesern die Fakten zu liefern, auf deren Basis diese sich dann ihre eigene Meinung bilden können. Ich sehe es hingegen nicht als die Aufgabe eines Journalisten an, den Lesern gewisse unangenehme Sachverhalte zu verheimlichen, weil diese vielleicht die momentane Stimmung noch verschlechtern könnten.
Wir würden als Redakteure auf einem sehr hohen Ross sitzen, wollten wir uns erlauben, für die Leser zu entscheiden, welche Fakten gut für sie sind und welche nicht.
Diese Selbstzensur wird aber immer wieder von uns gefordert, wenn es um das Thema „Asylbewerber“ geht.***
Das Wochenblatt wird sich in der Asylkrise so verhalten, wie Sie es von uns gewohnt sind. Wir werden weiterhin positive Berichte zum Thema Asyl veröffentlichen, beispielsweise über Bürgerinitiativen, die ihre Freizeit dafür opfern, den Flüchtlingen zu helfen. Ebenso werden wir aber auch weiterhin über die Schattenseiten berichten, die diese Krise mit sich bringt.
Uns ist wichtig, dass Sie, liebe Leser, den Glauben an uns und unsere Offenheit behalten. Dafür stellen wir uns auch gerne der Kritik.

Nehmen Sie das als Versprechen.
Mike Schmitzer

Zur Person: Mike Schmitzer, Jahrgang 1964, ist Redaktionsleiter bei der Wochenblatt-Verlagsgruppe und verantwortlich für die Lokalausgaben Altötting, Mühldorf und Chiemgau/BGL.
*** Edit

Nachdem ich mehrfach gebeten wurde, näher darauf einzugehen, von wem die Zensur gefordert wird: Es sind in erster Linie engagierte Leser, die in Kommentaren (zB. bei facebook) oder per eMail kritisieren, der Verfasser des Artikels würde durch die Veröffentlichung die Stimmung gegen Asylbewerber nur anheizen. Die konkrete und teils sehr massiv formulierte Forderung ist, als “anständiger” und “verantwortungsvoller” Journalist solche Berichte zu unterlassen. Natürlich machen wir uns solche Gedanken auch selbst, aber letztlich ist die Eigenzensur keine Lösung.

Autor: Mike Schmitzer

<<<Hier geht es zu dem Artikel>>>

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