Bananenrepublik Deutschland

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“Ich werfe meinen Ausweis weg, sage ich bin aus Syrien und beantrage Asyl”. Diesen als spaßige Bemerkung gemeinten Satz hört man öfters mal von frustrierten Deutschen, denen der Staat steuerlich tief in die Tasche greift. Grundsätzlich folgt ein breites Grinsen der Freunde und Bekannten auf so eine Bemerkung, weil jeder weiß, wie lächerlich das ist.

Wirklich?

Von wegen. In der Bananerepublik Deutschland, dem Larifari – Staat ist sogar das möglich. Hier der Sachverhalt, übernommen von der Seite PI-News:

Der als Franco A. benannte Mann tat als Oberleutnant der Bundeswehr im französischen Illkirch in einem Batallion, das Teil der Deutsch-Französischen Brigade ist und Streitkräfte beider Länder umfasst, seinen Dienst und absolvierte eine Ausbildung zum Einzelkämpfer. Er habe in seiner Position wohl an die 100 Mann befehligt, heißt es. Mindestens ab Dezember 2015 führte er dann wohl ein Doppelleben. Da ließ er sich in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als syrischer Gast der Kanzlerin registrieren und stellte einen Asylantrag, der auch, da er ja als „Syrer“ Sonderstatus hat, recht schnell genehmigt wurde. Er erhielt „subsidiären Schutz“.

A. spricht zwar kein Wort Arabisch, sondern nur Französisch, seine Angaben waren selbstverständlich alle gelogen – was aber niemand nachprüft im deutschen Trallala-Willkommens-Land – und auch sonst fiel offenbar keinem der Verantwortlichen etwas auf. Er hat „Syrien“ und „Asyl“ gesagt, das reicht, um als künftiger Neo-Plus-Deutscher geführt zu werden. Anfang 2016 bekam der vermeintlich syrische “Verfolgte” eine Unterkunft in einem „Flüchtlingsheim“ und erhielt neben seinem Sold der Bundeswehr auch Geld vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF).

Anfang 2017 dann fiel der Soldat am Flughafen Wien-Schwechat mit einer Pistole Kaliber 7,65 mm, die er in einem Versteck hinterließ, auf. Beim Versuch die Waffe, die er sich wohl illegal besorgt hatte, abzuholen wird er dann einige Wochen später festgenommen. Wegen dieses Waffenbesitzes kann ihn Österreich aber angeblich nicht festhalten. Was die Österreicher aber machen, sie informieren die Kollegen in Deutschland. Ein Abgleich der Fingerabdrücke führte dann zu dem am Mittwoch in Hammelburg in Unterfranken festgenommenen Mann und zog in Folge insgesamt 16 Razzien in Deutschland, Österreich und Frankreich nach sich. Es wurden Mobiltelefone und Computer beschlagnahmt und es soll eine weitere Festnahme gegeben haben.

Laut Staatsanwaltschaft soll der Mann eine “schwere staatsgefährdende Straftat im Sinne eines Anschlags” geplant haben, möglicherweise in der Absicht „Flüchtlinge“ zu diskreditieren.

Soweit der Bericht. Der Herr Oberleutnant konnte also über ein Jahr unbehelligt als Flüchtling ein Doppelleben führen, ohne dass es in der Bananenrepublik Deutschland jemanden aufgefallen ist. Es brauchte die Hilfe der oft geschmähten Österreicher, den Schwindel auffliegen zu lassen.

Die Legende, dass hier ein Anschlag vorbereitet werden sollte, um ihn den Flüchtlingen in die Schuhe zu schieben, klingt reichlich unglaubwürdig. Da hätte sich der Herr Oberleutnant schon reichlich viel Zeit gelassen.

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