Archiv der Kategorie: Blattlaus

Der “Damit Deutschland Deutschland bleibt” Schwachsinn

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In diesen Tagen kann man aus politischen Kreisen mantraartig die Aussage hören, Deutschland muss Deutschland bleiben. Was diese Leute wohl damit meinen? Die Erhaltung unserer traditionellen Regeln des toleranten, gesellschaftlichen Zusammenlebens können Sie jedenfalls nicht gemeint haben. Es sei denn, ihnen wäre entgangen, dass sich Deutschland innerhalb eines Jahres bereits massiv zu seinem Nachteil verändert hat. Man darf beispielhaft nur auf einige wenige Veränderungen hinweisen:

  • Frauen trauen sich nachts nicht mehr auf die Strasse
  • Antragsflut für den “Kleinen Waffenschein”
  • Pfeffersprays waren zeitweise ausverkauft
  • Weihnachtsmärkte werden von Betonbarrieren blockiert
  • das Oktoberfest wird massiv eingezäunt
  • an den Grenzen wird wieder kontrolliert, wenn auch nur halbherzig
  • Sivesterfeiern müssen durch tausende von Polizisten geschützt werden
  • Übergriffe in öffentlichen Verkehrmitteln sind an der Tagesordnung
  • in den Schulen herrscht ein spannungsgeladenes Klima
  • in manchen Kindergärten werden keine schweinefleischhaltigen Gerichte angeboten
  • manche Adventsmärkte werden in Wintermärkte umbenannt
  • gelungene oder vereitelte Terroranschläge häufen sich
  • die kirchliche Weihnachtsbotschaft wechselt vom Christ- zum Flüchtlingskind
  • es gibt über 500 “Gefährder” in Deutschland, die einem Pulverfass gleichen
  • die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber wird trickreich verhindert
  • die Medien rücken besorgte Bürger schnell in die rassistische Nazi-Ecke
  • Wohnungseinbrüche nehmen stark zu und verunsichern die Menschen
  • die Zahl der Asylbewerber liegt immer noch bei etwa 1000 Personen pro Tag
  • die politische Arbeit wird von der Flüchtlingsfrage negativ überlagert

Wer angesichts solcher offensichtlicher Veränderungen davon spricht, dass Deutschland natürlich Deutschland bleiben muss, der leidet an geradezu pathologischer Realitätsverweigerung und kann oder will die dramatischen Entwicklungen nicht erkennen. Und das fatalste dabei ist, dass man diese Veränderungen mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaats wohl nicht mehr rückgängig machen kann.

Vielmehr ist zu befürchten, dass dieser Prozess noch lange nicht an seinem Ende (wenn es denn eines gibt) angekommen ist. Viele besorgte Bürger haben es befürchtet: Wir werden unser Deutschland in wenigen Jahren nicht mehr wieder erkennen. Diese Leute wurden nicht ernst genommen, sondern in die rechte Ecke gestellt. Jetzt ist es passiert und damit haben ja  manche Kreise dann wohl ihr Ziel erreicht. In freier Abwandlung einer der dümmsten Aussagen von Frau Merkel könnte man formulieren: „Wenn sich Deutschland in dieser Weise verändert, dann ist dies nicht mehr mein Land!“

Und das absurdeste ist, dass genau diejenigen Parteien, die diese Misere auf dem Gewissen haben sich jetzt als die großen Retter produzieren und sich jeden Tag mit neuen Vorschlägen beinahe überschlagen.

Die Bundestagswahl im September wird zur Nagelprobe, wie dumm die deutsche Bevölkerung tatsächlich ist.

Lisa, die Blattlaus

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Off topic: Undemokratische Demokraten

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Viele junge Amerikaner, die Hillary Clinton gewählt haben, tun sich offenbar schwer, das Ergebnis dieser demokratischen Präsidentschaftswahl zu akzeptieren. Wie ein solches Verhalten zu einer Partei passt, die sich “Demokratische Partei'”  nennt, bleibt das Geheimnis derjenigen, die nun gegen das Wahlergebnis lautstark  protestieren.

Auch die Medien haben damit ihre Probleme und CNN hat sich eine bemerkenswert perfide und indiskrete Reaktion einfallen lassen. Der Sender interviewt offensichtliche Trump-Waehler und befragt sie nach deren Gründen. Natürlich kommen dabei oftmals unreflektierte, weil spontane Antworten heraus, die dann nach einer passenden Selektion dafür verwendet werden, Trump-Waehler lächerlich zu machen. So etwas kannte man bisher nicht und manch einer von uns wäre vermutlich auch schnell ueberfordert, müsste er dezitiert und vor einem Mikrofon seine Wahlentscheidung begründen.

Vielleicht sollte man trotzdem einen solchen Wähler zu Wort kommen lassen, so wie er in der “National Post” zitiert wird. Er meinte, Trump habe immer die Wahrheit gesagt, wenngleich seine Worte nicht immer faktisch korrekt gewesen sein mögen, aber er sagte, was seiner Überzeugung entsprach. Trump sage, was er sagen möchte, nicht aber was ihm von Ratgebern vorgegeben wird, wie vermeintlich bei der Clinton.

Ein anderer Wähler meinte, er habe mit Trump das geringere von zwei Übeln gewählt. Und den Medien sagt man nach, sie würden jetzt versuchen, den Bus noch zu erreichen, der sie gerade überfahren hat.

In der gleichen Zeitung kommt ein Prof. Allan Lichtman zu Wort, der seit 1984 und auch aktuell das Wahlergebnis immer richtig vorausgesagt hat. Er wird mit der neuen Vorhersage zitiert,  wonach ein Kongress der Republikaner Trump seines Amtes entheben (will be impeached) werde und er ist sich sicher, Trump wird früher oder später einen Grund für eine solche Amtsenthebung liefern.

Man darf also so oder so gespannt sein.

Lisa, die Blattlaus, z. Zt. in Übersee

Kommentar: Nachdem Trump unsere Bundeskanzlerin aufgrund ihrer Flüchtlingspolitik als “geisteskrank” bezeichnet hat, kann er nicht so dumm sein, wie andere amtierende Staatsoberhäupter, die Merkel dafür gelobt haben. Deshalb sind wir guter Hoffnung, dass unter einem US Präsidenten Trump die Verhältnisse besser werden. Zu Hoffen ist auf eine Entspannung mit Rußland und ein Ende des US – Engagements in Syrien und der Ukraine. Dann wäre die Welt schon ein schönes Stückchen friedlicher und die syrischen Flüchtlinge könnten wieder in ihre Heimat zurückkehren.

 

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Quo vadis, Kirche ?

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Beim 100. Katholikentag in Leipzig fragen sich viele der Besucher und nicht nur die, warum die Muslime in jeder Schattierung, ob Sunniten, Schiiten oder Wahabiten, geradezu euphorisch begrüßt werden, während Vertreter der AfD ausgegrenzt bleiben. Ausgerechnet die Partei, die für die Erhaltung einer christlich-abendländischen Kultur und Gesellschaft eintritt. Das verstehe, wer kann, sollten etwa Gemeinsamkeiten wie die Diskriminierung von Frauen oder die Ausgrenzung Homosexueller dabei eine verbindende, aber unrühmliche Rolle spielen? Das christliche Gebot der Nächstenliebe und das jesuanische Vorbild, auch mit Andersdenkenden zu reden,  wird gröblich missachtet. Stattdessen wird propagiert, dass Arme aus Eritrea und Unzufriedene aus Senegal unsere Nächsten seien, um die man sich kümmern müsse.

Jedenfalls muss man dem LZ-Leitartikler Preherstorfer beipflichten, wenn er feststellt, dass so ein kirchliches Verhalten unchristlich, inkonsequent und feige sei. Warum er im Geiste einer von ihm angeprangerten Verallgemeinerung dann behauptet, Positionen der AfD seien blühender Unsinn und menschenfeindliches Hetzertum, da sollte er dann doch etwas präziser werden.

 

Es spielt offenbar keine Rolle mehr, ob jemand Jesus Christus für den Sohn Gottes und für unseren Erlöser hält oder nur für einen Propheten. Die Kirche gibt offensichtlich ihre Überzeugungen auf zu Gunsten muslimischer Religionsinhalte. Da spielt es auch keine Rolle, ob Neugeborene beschnitten, Andersgläubige verachtet oder Werte unseres Grundgesetztes missbilligt werden. Wie unbedarft und blind muss man sein, um eine solche Entwicklung nicht als selbstzerstörerisch zu erkennen.

Es ist einfach nur noch traurig, wie widerstandlos, gleichgültig und unvernünftig wir unsere über viele Jahrhunderte erkämpfte und auch gegen muslimische Angriffe verteidigte, westliche Wertegesellschaft aufgeben, ist sie doch humaner, aufgeschlossener, toleranter und glücksbringender,  als die teilweise martialische Gesetzeswelt des Islam . Es erstaunt mich schon, wie manche Menschen diese zwangsläufige und deshalb absehbare Entwicklung nicht erkennen können oder wollen und sie deshalb sogar willkommen heißen.

 

Lisa, die Blattlaus

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Unwort des Jahres? Rechtspopulist

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Seit dem Stuttgarter Parteitag taucht die AfD des Öfteren in den Medien auf und es werden dabei Positionen dieser Partei und der Führungsfiguren diskutiert. Dabei fällt auf, dass immer beim Nennen des Parteinamens durch die Medien generell das Attribut “rechtspopulistisch” hinzugefügt wird. Das ist insofern merkwürdig – oder auch nicht -, weil die gleichen Medien bei der Nennung der Grünen kein “ökophantastisch” oder bei den Linken kein “linkspopulistisch” hinzufügen.

Das gleiche gilt im Übrigen für den österreichischen Präsidentschaftskandidaten Hofer, der in den Medien immer mit dem Attribut “Rechtspopulist” versehen wird. Auch die Landshuter Zeitung macht heute auf mit der Schlagzeile „Rechtspopulist Hofer gleichauf mit dem Pro-Europäer Van der Vallen“. Wenn da nicht das Wunschdenken der LZ enttäuscht wird?

Der Grund dafür ist leicht zu erkennen. Man versucht, mit diesem Begriff einen unliebsamen Politiker und dessen Partei zu diskreditieren und zu verunglimpfen. Man hat erkannt, dass die Begriffe wie Nazi, Rassist oder Fremdenfeind nicht mehr glaubwürdig sind. So glaubt man nun, mit der ständigen Verwendung des Begriffes “Rechtspopulist” eine Metapher gefunden zu haben, mit der jemand in die extreme rechte Ecke geschoben werden kann.

Dabei interpretiert man diesen Begriff ideologisch als eine negative Ausrichtung im politischen Raum. Populismus bedeutet jedoch, auf die Stimme der Bevölkerung zu hören und Stimmungen aufzugreifen, ohne ihr nach dem Munde zu reden. Populär ist, wer anerkannt und beliebt ist in der Gesellschaft. Was darin falsch sein soll, müssten uns die Redakteure der Nachrichtenredaktionen erst einmal erklären. So könnte man es vielmehr mit Franz Josef Strauß halten, der einmal sagte, man solle dem Volk aufs Maul schauen, aber nicht nach dem Munde reden.

Den Redakteuren und Politikern sollten man empfehlen den Satz des römischen Geschichtsschreibers Seneca zu beherzigen, der sagte: “Glaube mir, die Sprache des Volkes ist heilig.“

Lisa, die Blattlaus

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Syrer gesteht Brandstiftung mit Hakenkreuzschmiererei

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Tja, der arme Refugee sah keinen anderen Ausweg auf seine beengten Wohnverhältnisse und seine mangelnde Zukunftsperspektive aufmerksam zu machen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article154185175/Syrer-gesteht-Brandlegung-mit-Hakenkreuz-Schmiererei.html

Immerhin handelt es sich anscheinend wirklich um eine unserer berühmten Fachkräfte, wahrscheinlich studierter Historiker. Schliesslich konnte er tatsächlich Hakenkreuze richtig herum hinmalen. Klar, dass der Propagandamarsch der strammen Gegen-Rääächtz-Kämpfer trotzdem stattfand, wie ja im Artikel erwähnt ist. Nun, bei diesem Brandanschlag wurden ja Menschen verletzt.

Gespannt bin ich allerdings, ob der Refugee mehr als die übliche auf Bewährung ausgesetzte Vorstrafe bekommt. Die Grabscher kamen ja in der Regel fast völlig ungeschoren davon https://asylterror.com/2016/03/11/nur-1-monat-auf-bewaehrung-fuer-sex-grabscher/.

Die Handy- Diebe der Silvesternacht in Köln haben gerade mal 6 Monate auf Bewährung bekommen. Übrigens, juristisch gesehen, dürfte das eigentlich kein Diebstahl sein, sondern Raub. Der Grund die Handys wurden ja entrissen, während die Frauen von den Fachkräften umringt und bedroht wurden. Dafür gibt’s eigentlich mindestens ein Jahr Haft. Man könnte auch viel mehr verhängen http://dejure.org/gesetze/StGB/249.html
Aaaaber, das geht ja bei den traumatisierten Tunesiern aus Syrien nicht.

Durchgreifen tut unser Staat aber schon. Wenn Sie also als Deutscher auf die Idee kommen, ein leerstehendes (!) Asylantenheim mit einem Molotowcocktail zu beehren, erhalten Sie schon mal 8 Jahre ohne Bewährung. Falls Sie die Täter mit dem Auto hinfahren immerhin noch 4 http://www.sueddeutsche.de/politik/urteil-in-hannover-brandanschlag-in-salzhemmendorf-acht-jahre-haft-fuer-haupttaeter-1.2911626 .

Die Tottreter von Jonny K. in Berlin waren übrigens nach kaum über einem Jahr wieder heraussen; wurden auch nur zu 2 Jahren und 8 Monaten verurteilt. Gut, die haben die anderen Tottreter ja auch nicht zum Tatort gefahren, sondern haben mitgetreten. Das muss sich ja schliesslich strafmildernd auswirken. Abegsehen davon, dass das Opfer ja ein Einheimischer gewesen ist. http://www.pi-news.net/2015/06/tottreter-von-jonny-k-wieder-frei/

Lisa, die Blattlaus

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Kauft nicht beim Roehrl-Braeu…

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Wenn linke Kreise heutzutage missliebige Menschen oder Gruppierungen bekämpfen möchten, dann bedient man sich bewährter Methoden. Man versucht erst garnicht, argumentativ gegen die politischen Gegner anzutreten, man versucht vielmehr, das Umfeld mit wirtschaftlichen Sanktionen zu bedrohen.

So wird Gastwirten angedroht, sie zu boykottieren und potentielle Gäste von künftigen Besuchen abzuraten, wenn missliebige Personen dort eine Rede halten dürften. Hotels erhalten Drohungen, wenn missliebige Parteien dort Versammlungen abhalten dürften. Eine Werkstätte wurde mit Boykott bedroht,wenn ein Werbeanhaenger für eine missliebige Internetseite auf seinem Grundstück stehen bliebe.

Ein jüngeres Beispiel ist der Druck auf die Brauerei Roehrl,  bei dem unverhohlen mit grossen wirtschaftlichen Schäden gedroht wird, wenn ein missliebige Produkt nicht vom Markt genommen wird. Und vor wenigen Tagen musste ein Starkbierfest einer missliebigen Partei in Deggendorf abgesagt werden, weil dem gastgebenden Hotel umfangreiche Sanktionen angedroht wurden.

Wir nehmen ein solches Gebahren widerspruchslos hin, obwohl dahinter eine ganz fiese Strategie steckt. Man könnte es auch als Gesinnungsterror bezeichnen und man fraegt sich, warum linke Kreise zu solchen Methoden greifen, wenn sie ansonsten Praktiken der Nazis massiv anprangern. Es wäre eine tiefer gehende Untersuchung wert, warum solche strafrechtlich relevanten Erpressungen geduldet werden und warum gerade solche gruenorientierten Gruppierungen diese zutiefst undemokratische Handlungsweise praktizieren. Es wäre interessant, welche Reaktionen folgen würden, wenn linke Veranstaltungen in gleicher Weise mit Androhungen, die faschistische Zuege tragen, begleitet würden.

 

Lisa, die Blattlaus

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“Wie rassistisch ist Bayern ?”

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Diesen Titel wählte der BR für sein Tagesgespräch auf Bayern 2 vom 8. März. Mit dieser Überschrift wollte man wohl suggerieren, das die bayerische Bevölkerung per se rassistisch ist und nur noch die Frage zu klären sei, wie rassistisch. Eine solche Art latenter, suggestiver Diffamierung ist leider heute symptomatisch geworden für die xenophilen Methoden in Presse und Rundfunk.

Ein singuläres Ereignis wie der Rücktritt des Pfarrers von Zorneding, der Morddrohungen von Unbekannt erhalten hat, dient als willkommener Anlass, ein ganzes Land unter Generalverdacht zu stellen. Bei islamistischen Gewaltverbrechen kann man garnicht schnell genug betonen, das es sich um einen Einzelfall handele und keinesfalls verallgemeinert werden dürfte. So aber scheut man sich keinen Augenblick, ein ganzes Land in Sippenhaft zu nehmen.

Warum der BR seine Zuhörer in dieser Weise diskreditiert, ist allenfalls damit zu erklären, dass seine vielfach zugewanderten Redakteure keine persönliche Beziehung mehr zur bayerischen Seele haben. Wie sonst kann es sein, das mit dem Tagesgespräch eine Plattform denjenigen geboten wird, die über die “primitive und naive eingeborene bayerische Bevölkerung” lästern und die CSU in Verbindung mit Zorneding und den Morddrohungen sowie mit Rassismus bringen möchten. Und weil unter den vielen Anrufern nur eine Dame durchgestellt wurde, die dem Rassismusvorwurf widersprach, werde ich den Eindruck nicht los, dass man leichter durch kommt, wenn man über Land und Leute herzieht.

Es ist allmählich schwer erträglich, was der gebuehrenfinanzierte BR seinen Zuhörern seit geraumer Zeit zumutet.

 

Lisa, die Blattlaus

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Flüchtlinge kosten Staat rund 50 Mrd. Euro

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Diese dpa-Meldung mit 15 Zeilen konnte man in der Landshuter Zeitung am Rande der Seite Fünf finden. Soweit ich es mitbekommen habe, fand diese Meldung nicht Eingang in die Nachrichten der Radio- oder Fernsehstation. Ist sie zu unbedeutend? Wohl kaum, vielmehr ist sie nicht förderlich für die Willkommenskultur und entspricht somit nicht der political correctness, weil sie einen gesellschaftlichen Sprengsatz bedeuten könnte. Eigentlich müsste ein Aufschrei durch die Welt der Steuerzahler und der Medien gehen, aber nichts dergleichen.

Auch durch Weglassen wichtiger Informationen kann man an Glaubwürdigkeit verlieren, man hätte das aus Köln lernen können.

Wenn ich mich zurück erinnere, welch bewegende Rechnungen von der Opposition im bayerischen Landtag aufgemacht wurden, als es darum ging, den Verlust von 3,7 Mrd. durch falsche Entscheidungen der Bayerischen Landesbank plakativ auszumalen. Da wurde aufgezählt, wie viel Kindergärten mit diesem Geld gebaut werden könnten, wie viele Polizisten eingestellt werden könnten, wie viele Schulen und Brücken man sanieren könnte oder um wie viel man die Gehälter von Pflegekräften oder Kindergärtnerinnen erhöhen könnte.

Es mutet schon einigermaßen merkwürdig an, wenn von dieser Seite nun nicht einmal ein Kommentar abgegeben wird. Dabei handelt es sich um noch viel extremere Größenordnungen, wenn für 2015 und 2016 mindestens 50.000 Millionen Euro an Steuergeldern ausgebracht werden müssen, um Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, wenn sie sich in sicheren Ländern wie der Türkei nicht wohl fühlen. Dass dieses Geld erst von uns Steuerzahlern erwirtschaftet werden muss, scheint bei vielen Politikern verdrängt zu werden bzw. nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Über allem steht der Wunsch der Flüchtlinge nach einem sicheren und zufrieden stellenden Leben.

Zu diese Art der Verschleierung passt es auch, wenn heute von der Bundesagentur für Arbeit erklärt wird, dass die erste Euphorie erst mal verflogen ist und Flüchtlinge derzeit nur zu einem geringen Prozentsatz in den Arbeitsmarkt integriert werden könnten, vielmehr treffe diese Option für die nächste, wahrscheinlich aber erst für die übernächste Generation zu. Wo sind denn nun all die Politiker und Besserwisser der Medien hingekommen, die uns monatelang ganz andere Erwartungen vermitteln wollten. Wo sind sie, die jetzt ihren Irrtum oder ihre ideologische Blauäugigkeit zugeben würden. Man wird nicht einen finden, sie sind wie vom Erdboden verschluckt. Aber darüber wundert sich niemand mehr.

Lisa, die Blattlaus

 

 

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Talkshows und die AfD

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Eine Portion Leidensfähigkeit kann nicht schaden, wenn man sich als konservativ eingestellter Fernsehkonsument die diversen Talkshows in den öffentlich-rechtlichen Kanälen anschaut. Ganz besonders gilt dies für Mitglieder der AfD, wenn sie an solchen Diskussionsrunden selbst teilnehmen, so wie es Jörg Meuthen am 28. Jan. bei Maybrit Illner im ZDF erfahren musste.

Sie müssen nämlich damit rechnen, in gleicher Weise an den Pranger gestellt zu werden, wie man dies im Mittelalter mit Verbrechern getan hat. Heute kann man diese Leute nicht mehr anspucken oder mit Dreck bewerfen, heute tut man das subtiler und in verbaler Form.

So ist ein beliebtes Mittel, einen Diskussionsteilnehmer mittels Einspieler mit aus dem Zusammenhang gerissen Aussagen zu konfrontieren, die im aufgeheizten Klima von Demonstrationsveranstaltungen Politiker von sich gegeben haben und meisten auch durchaus grenzwertig sind. Merkwürdigerweise trafen diese Einspieler regelmäßig nur den Diskussionsteilnehmer von der AfD.

Ein beliebtes Mittel für dieses Haberfeldtreiben ist auch, Zitate von AfD-Mitgliedern auszudrucken und in der Talkrunde dem AfD-Vertreter vor die Nase zu halten. So zuletzt geschehen durch Claudia Roth von den Grünen in der Runde von Maybrit Illner. Erklärungsversuche von Jörg Meuthen von der AfD waren chancenlos, zumal es den CDUler Thomas Strobl so in Rage brachte und er deshalb sechsmal hintereinander Belege für diese Erklärungsversuche forderte.

Da ging auch völlig unter, dass Jörg Meuthen darauf hinwies, dass Frau Roth an Demonstrationen teilgenommen hat, bei denen Plakate mit Aufschriften wie „Deutschland verrecke!“ oder „Deutschland ein mieses Stück Scheiße“ mitgetragen wurden. Frau Illner wechselte sofort das Thema.

Manche Christen werden sich vielleicht über die allgemeine Empörung und die moralische Entrüstung gewundert haben, als Jörg Meuthen es als eine überlegenswerte Sache bezeichnet hat, die verfolgten Christen bevorzugt aufzunehmen. Offenbar ist es an diesen Hütern der religiösen Neutralität vorbei gegangen, dass christliche Kirchen reihenweise zerstört und Christen verfolgt und zu zigtausenden umgebracht werden und zwar ausschließlich durch Muslime. Warum diese Tatsache gerne unter den Teppich gekehrt wird, bleibt das Geheimnis derer, die ansonsten für verfolgte Minderheiten vehement eintreten.

Lisa, die Blattlaus

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Hart aber Fair – eine Nachlese

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es gehört zu den besonderen Merkmalen der talkrunde von Frank Plasberg, dass Fragen, die während der Sendung offen bleiben müssen, in einem sog. Faktencheck nachrecherchiert und tags darauf auf der homepage beantwortet werden. Die Erfahrung, die man dabei beim Faktencheck zur letzten Sendung machen musste, wirft kein gutes Licht auf unsere Medien und auf deren Fähigkeit zur Selbstkritik.

So wurden folgende Vorwürfe gegenüber den Medien erhoben und wie folgt beantwortet:

  1. Medien würden die Befindlichkeit der Menschen nicht genügend berücksichtigen und adäquat abbilden.

Prof. Lutz Hagen sieht eine Ursache darin, dass Journalisten eine vergleichsweise höhere formale Bildung haben.

  1. A. Gauland wirft den Medien Propaganda „pro Flüchtlinge“ vor.

Der Professor weist diesen Vorwurf zurück, weil der Begriff „Propaganda“ ein Kampfbegriff sei und laut Thomas Hanitzsch lässt sich der Vorwurf ohnehin nicht erhärten.

  1. In den Berichten werden vermehrt Bilder von Kindern gezeigt.

Die ARD räumt zwar ein, die Realität mittels Bilder „etwas zu verbiegen“, aber im Bericht würde über die Fakten informiert.

  1. Die Medien würden einseitig berichten

Anja Reschke vom WDR sieht die Schuld bei den Mediennutzern, weil die die angebotenen Informationen selektiv und entsprechend ihren eigenen Ansichten wahrnehmen würden und so entstünde der Eindruck einseitiger Berichterstattung.

In allen Punkten geben die Medien also die „Unschuld vom Lande“ und lassen alle noch so begründeten Vorhaltungen an sich abprallen. Soviel Selbstüberschätzung und Kritikresistenz ist wohl Teil unserer Medienwelt, die von vielen Menschen beklagt und bedauert wird.

Die genannte Journalistin Anja Reschke hat dann wohl zur Rettung einer ausgewogenen Berichterstattung noch eins drauf gesetzt und behauptet, in den Medien würde schon gar nicht mehr über die vielen Brände von Asylbewerberheimen berichtet. Da hätte ich sie gerne gefragt, welche unveröffentlichten Brände ihr denn so bekannt seien. Ich bin mir relativ sicher, es gibt nicht einen. Diese Chance zur Entlarvung einer vermutlichen Lüge wurde leider nicht genutzt.

Lisa, die Blattlaus

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