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Suche nach Gründen der neuen Radikalität, Verfall des politischen Stils

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Sehr geehrter Herr Patzelt,

laut o.g. Zeitungsbericht beschäftigen Sie sich seit Monaten mit Pegida und sehen dabei sehr gut die Entstehung neuer Radikalität, weil angeblich Leute Lust darauf haben radikal zu sein.

Ist das wirklich   „ IHRE“   Meinung H. Patzelt?

Wieder wird im gesamten Zeitungsbericht mit keinem Wort der Linksradikalismus erwähnt, wie z.B. nur zwei Tage vorher der kriminelle, verabscheuungswürdige Anschlag bei Deggendorf auf die  AfD Vorsitzende Frau Katrin Ebner-Steiner.

Eine Familie mit vier kleinen Kindern muss solche Gewalt über sich ergehen lassen,          nicht einmal der Kinderwagen im Eingangsbereich wurde verschont und warum?………

..Weil die Mutter AfD-Vorsitzende ist.

Welche Todesängste hier absichtlich bei Familie Ebner-Steiner erzeugt wurden, oder war ein Brandanschlag geplant, vielleicht sogar Mord, wer weiß das? Was hat man darüber in den Medien erfahren?

Gäbe es einen solchen Anschlag Rechtsradikaler auf eine sechs köpfige Flüchtlingsfamilie würde dies die Titelseite namhafter Zeitungen mit entsprechenden Fotos füllen und eine  Protestreaktion bei Politikern auslösen, einschließlich Solidaritätsbezeugungen, Verurteilung dieser feigen, verbrecherischen Tat  und Demos gegen rechts.

Das Ausblenden, das Verschweigen und die Verniedlichung linksradikaler Verbrechen und der kriminellen Aktionen von manchen Ausländern ist eine Hauptursache der Radikalisierung.

Würden sich die Staatsorgane und die Medien anständig neutral verhalten, gleiches Recht für alle anwenden und sich um Recht und Ordnung für die gesamte Bevölkerung kümmern, gäbe es keine Pegida und keine AfD, die Grundlage dazu wäre gar nicht vorhanden.

Es grüßt Sie

Sepp Schandl, Velden

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AfD Frauke Petry und der „Schießbefehl“

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Liest man den genauen Wortlaut des Interviews Frau Petrys mit der MM, ist eines klar:

Frau Petry von der AfD einen Schießbefehl vorzuwerfen ist eine naive Äußerung aus Unwissenheit, beziehungsweise eine wissentlich bösartige Unterstellung zur Verunglimpfung und Radikalisierung des politischen Gegners. Die AfD als Rattenfänger zu bezeichnen zeigt, auf welchem geistigen Niveau sich gewisse Kreise bewegen.

Es ist scheinbar zutreffend, dass im Krieg und in der Politik jedes Mittel recht ist, um den Gegner zu erledigen und sei es noch so schmutzig. Auf Grund der Gewaltenteilung in einer Demokratie hat kein Politiker das Recht einen Schießbefehl zu erteilen, soweit so klar, oder? Als ehemaliger Bundesgrenzschützer im Einsatz zur Grenzsicherung (Passkontrolle GSE ) an der Deutschen Grenze, empfehle ich allen, die SCHIESSEN mit ERSCHIESSEN verwechseln, die Dienstanweisung „Schusswaffengebrauch im Grenzgebiet – unmittelbarer Zwang“ einzusehen.

In Kurzform: Schusswaffen dürfen nur gebraucht werden, wenn andere Maßnahmen des unmittelbaren Zwangs erfolglos waren. Nach vorheriger Androhung durch Zuruf:“Halt stehen bleiben, oder ich schieße“ mit zwei folgenden Warnschüssen in die Luft, sind Schüsse auf die Füße gestattet. Natürlich muss die Verhältnismäßigkeit der Mittel gewahrt bleiben. Der Zweck des Schusswaffengebrauchs darf nur sein, ANGRIFFS– oder FLUCHTUNFÄHIG zu machen und nicht um jemanden absichtlich zu erschießen.

(Bitte nicht verwechseln mit dem DDR – TÖTUNGS – SCHIESSBEFEHL!)

Gegen Personen, die sich dem äußeren Eindruck nach im Kindesalter befinden, dürfen Schusswaffen grundsätzlich nicht angewendet werden. Ein illegaler, gewaltsamer Grenzübertritt ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine schwerwiegende Straftat und die Vollzugsbeamten sind verpflichtet, Straftaten zu verhindern.

Sepp Schandl, parteilos.

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