“Wie rassistisch ist Bayern ?”

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Diesen Titel wählte der BR für sein Tagesgespräch auf Bayern 2 vom 8. März. Mit dieser Überschrift wollte man wohl suggerieren, das die bayerische Bevölkerung per se rassistisch ist und nur noch die Frage zu klären sei, wie rassistisch. Eine solche Art latenter, suggestiver Diffamierung ist leider heute symptomatisch geworden für die xenophilen Methoden in Presse und Rundfunk.

Ein singuläres Ereignis wie der Rücktritt des Pfarrers von Zorneding, der Morddrohungen von Unbekannt erhalten hat, dient als willkommener Anlass, ein ganzes Land unter Generalverdacht zu stellen. Bei islamistischen Gewaltverbrechen kann man garnicht schnell genug betonen, das es sich um einen Einzelfall handele und keinesfalls verallgemeinert werden dürfte. So aber scheut man sich keinen Augenblick, ein ganzes Land in Sippenhaft zu nehmen.

Warum der BR seine Zuhörer in dieser Weise diskreditiert, ist allenfalls damit zu erklären, dass seine vielfach zugewanderten Redakteure keine persönliche Beziehung mehr zur bayerischen Seele haben. Wie sonst kann es sein, das mit dem Tagesgespräch eine Plattform denjenigen geboten wird, die über die “primitive und naive eingeborene bayerische Bevölkerung” lästern und die CSU in Verbindung mit Zorneding und den Morddrohungen sowie mit Rassismus bringen möchten. Und weil unter den vielen Anrufern nur eine Dame durchgestellt wurde, die dem Rassismusvorwurf widersprach, werde ich den Eindruck nicht los, dass man leichter durch kommt, wenn man über Land und Leute herzieht.

Es ist allmählich schwer erträglich, was der gebuehrenfinanzierte BR seinen Zuhörern seit geraumer Zeit zumutet.

 

Lisa, die Blattlaus

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