Schlagwort-Archive: Blattlaus

Off topic: Undemokratische Demokraten

Share Button

Viele junge Amerikaner, die Hillary Clinton gewählt haben, tun sich offenbar schwer, das Ergebnis dieser demokratischen Präsidentschaftswahl zu akzeptieren. Wie ein solches Verhalten zu einer Partei passt, die sich “Demokratische Partei'”  nennt, bleibt das Geheimnis derjenigen, die nun gegen das Wahlergebnis lautstark  protestieren.

Auch die Medien haben damit ihre Probleme und CNN hat sich eine bemerkenswert perfide und indiskrete Reaktion einfallen lassen. Der Sender interviewt offensichtliche Trump-Waehler und befragt sie nach deren Gründen. Natürlich kommen dabei oftmals unreflektierte, weil spontane Antworten heraus, die dann nach einer passenden Selektion dafür verwendet werden, Trump-Waehler lächerlich zu machen. So etwas kannte man bisher nicht und manch einer von uns wäre vermutlich auch schnell ueberfordert, müsste er dezitiert und vor einem Mikrofon seine Wahlentscheidung begründen.

Vielleicht sollte man trotzdem einen solchen Wähler zu Wort kommen lassen, so wie er in der “National Post” zitiert wird. Er meinte, Trump habe immer die Wahrheit gesagt, wenngleich seine Worte nicht immer faktisch korrekt gewesen sein mögen, aber er sagte, was seiner Überzeugung entsprach. Trump sage, was er sagen möchte, nicht aber was ihm von Ratgebern vorgegeben wird, wie vermeintlich bei der Clinton.

Ein anderer Wähler meinte, er habe mit Trump das geringere von zwei Übeln gewählt. Und den Medien sagt man nach, sie würden jetzt versuchen, den Bus noch zu erreichen, der sie gerade überfahren hat.

In der gleichen Zeitung kommt ein Prof. Allan Lichtman zu Wort, der seit 1984 und auch aktuell das Wahlergebnis immer richtig vorausgesagt hat. Er wird mit der neuen Vorhersage zitiert,  wonach ein Kongress der Republikaner Trump seines Amtes entheben (will be impeached) werde und er ist sich sicher, Trump wird früher oder später einen Grund für eine solche Amtsenthebung liefern.

Man darf also so oder so gespannt sein.

Lisa, die Blattlaus, z. Zt. in Übersee

Kommentar: Nachdem Trump unsere Bundeskanzlerin aufgrund ihrer Flüchtlingspolitik als “geisteskrank” bezeichnet hat, kann er nicht so dumm sein, wie andere amtierende Staatsoberhäupter, die Merkel dafür gelobt haben. Deshalb sind wir guter Hoffnung, dass unter einem US Präsidenten Trump die Verhältnisse besser werden. Zu Hoffen ist auf eine Entspannung mit Rußland und ein Ende des US – Engagements in Syrien und der Ukraine. Dann wäre die Welt schon ein schönes Stückchen friedlicher und die syrischen Flüchtlinge könnten wieder in ihre Heimat zurückkehren.

 

Share Button

What a night!

Share Button

Der Zufall wollte es, dass ich die Nacht der US-Präsidentenwahl hier in Toronto am TV erleben durfte, die Eindrücke waren einmalig und ich werde sie ebenso wenig vergessen wie die Stunden um 9/11 oder der Mondlandung.

Nach anfänglichem Staunen wollte man nicht glauben, was da an Zahlen auf den Nachrichtensendern gezeigt wurde. Manche Kommentatoren trauten ihren Augen nicht und verliehen offen ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich die immer deutlicher werdende Mehrheit von Donald Trump beim Stand von 244 zu 218 Stimmen doch noch umkehren möge.
Doch dann folgte nach dem Erreichen der notwendigen 270 Stimmen eine Art von sprachloser Schockstarre und das am häufigsten gebrauchte Wort war “shocked”.
Die allseits hochfavorisierte Hillary Clinton hatte gegen den medial stark bekämpften Donald Trump überraschend deutlich verloren. Die Meinungsforschungsinstitute lagen samt und sonders daneben.

Aufgefallen ist mir auch, dass auf deutschen Kanälen der Name Trump immer nur in Verbindung mit Populist oder Milliardär genannt wurde, während man diese Attribute in Amerika kein einziges mal zu hören bekam. Auch haben sich die deutschen Medien viel stärker mit 12 Jahre alten, sexistischen Aussprüchen befasst, während man sich hierzulande wesentlich stärker mit Sachthemen auseinander gesetzt hat. So hat in den USA das Thema “Immigration” eine bedeutende Rolle gespielt und möglicherweise in Florida den knappen Ausschlag zugunsten von Trump gegeben.

Es ist deutlich erkennbar, dass die Gesellschaft in Deutschland von den Medien sehr einseitig für Clinton und massiv gegen Trump eingestellt wurde. Es wird deshalb etwas dauern, bis sich diese Konditionierung der Deutschen einigermaßen neutralisieren lässt und das Wahlergebnis verstanden werden kann.

Lisa, die Blattlaus

Share Button

Eine ganze Insel versorgen

Share Button

Wenn man einige Zeit auf der kanarischen Insel Teneriffa verbringt, dann lernt man große Städte kennen wie Santa Cruz oder Puerto de la Cruz, wo die vielen Menschen in Wohnhochhäusern wohnen und während der rush-hour im Stau stehen. Auch in vielen kleineren Orte kann man geschäftiges Treiben beobachten, vorallem auch abends sind die Straßen und Lokale durch fröhliche Menschen belebt.. Man sieht, wie die Bewohner als Busfahrer, im Restaurantservice oder in der Tourismusbranche fleissig arbeiten. Wenn man sich dann vor Augen hält, dass diese Insel von rund einer Million Einwohner bewohnt ist und für sich das Leben eigenständig organisiert, dann wird einem bewusst, welche Leistung Deutschland vollbringen muss, um eine solche Anzahl untaetiger Menschen zu versorgen.

Unser Land muss die komplette Bevölkerung einer Insel wie Teneriffa seit letztem Herbst unterbringen und Mieten bezahlen, diese fremden Menschen mit Essen und Trinken versorgen, sie medizinisch betreuen und Integrationsprozesse organisieren. Man stelle sich, die komplette Inselbevölkerung vonTeneriffa wuerde nichts mehr tun, sondern sie würde von uns rund um die Uhr versorgt und unterhalten. Eigentlich schwer vorstellbar.

In Deutschland fällt diese Leistung nicht so deutlich auf, weil die Flüchtlinge sehr verstreut untergebracht sind. Aber beim Vergleich mit einer kompletten Inselbevölkerung wird deutlich, welch große Belastung der deutsche Bevölkerung aufgebuerdet wird. Wir versorgen die Bevölkerung einer Insel wie Teneriffa rund um die Uhr. Das kostet zwangslaeufig viele Milliarden Euro, die vom deutschen Steuerzahler erst erwirtschaftet werden müssen, damit eine Million untaetiger Menschen versorgt ist.

Lisa, die Blattlaus

Share Button

Quo vadis, Kirche ?

Share Button

Beim 100. Katholikentag in Leipzig fragen sich viele der Besucher und nicht nur die, warum die Muslime in jeder Schattierung, ob Sunniten, Schiiten oder Wahabiten, geradezu euphorisch begrüßt werden, während Vertreter der AfD ausgegrenzt bleiben. Ausgerechnet die Partei, die für die Erhaltung einer christlich-abendländischen Kultur und Gesellschaft eintritt. Das verstehe, wer kann, sollten etwa Gemeinsamkeiten wie die Diskriminierung von Frauen oder die Ausgrenzung Homosexueller dabei eine verbindende, aber unrühmliche Rolle spielen? Das christliche Gebot der Nächstenliebe und das jesuanische Vorbild, auch mit Andersdenkenden zu reden,  wird gröblich missachtet. Stattdessen wird propagiert, dass Arme aus Eritrea und Unzufriedene aus Senegal unsere Nächsten seien, um die man sich kümmern müsse.

Jedenfalls muss man dem LZ-Leitartikler Preherstorfer beipflichten, wenn er feststellt, dass so ein kirchliches Verhalten unchristlich, inkonsequent und feige sei. Warum er im Geiste einer von ihm angeprangerten Verallgemeinerung dann behauptet, Positionen der AfD seien blühender Unsinn und menschenfeindliches Hetzertum, da sollte er dann doch etwas präziser werden.

 

Es spielt offenbar keine Rolle mehr, ob jemand Jesus Christus für den Sohn Gottes und für unseren Erlöser hält oder nur für einen Propheten. Die Kirche gibt offensichtlich ihre Überzeugungen auf zu Gunsten muslimischer Religionsinhalte. Da spielt es auch keine Rolle, ob Neugeborene beschnitten, Andersgläubige verachtet oder Werte unseres Grundgesetztes missbilligt werden. Wie unbedarft und blind muss man sein, um eine solche Entwicklung nicht als selbstzerstörerisch zu erkennen.

Es ist einfach nur noch traurig, wie widerstandlos, gleichgültig und unvernünftig wir unsere über viele Jahrhunderte erkämpfte und auch gegen muslimische Angriffe verteidigte, westliche Wertegesellschaft aufgeben, ist sie doch humaner, aufgeschlossener, toleranter und glücksbringender,  als die teilweise martialische Gesetzeswelt des Islam . Es erstaunt mich schon, wie manche Menschen diese zwangsläufige und deshalb absehbare Entwicklung nicht erkennen können oder wollen und sie deshalb sogar willkommen heißen.

 

Lisa, die Blattlaus

Share Button

“Wie rassistisch ist Bayern ?”

Share Button

Diesen Titel wählte der BR für sein Tagesgespräch auf Bayern 2 vom 8. März. Mit dieser Überschrift wollte man wohl suggerieren, das die bayerische Bevölkerung per se rassistisch ist und nur noch die Frage zu klären sei, wie rassistisch. Eine solche Art latenter, suggestiver Diffamierung ist leider heute symptomatisch geworden für die xenophilen Methoden in Presse und Rundfunk.

Ein singuläres Ereignis wie der Rücktritt des Pfarrers von Zorneding, der Morddrohungen von Unbekannt erhalten hat, dient als willkommener Anlass, ein ganzes Land unter Generalverdacht zu stellen. Bei islamistischen Gewaltverbrechen kann man garnicht schnell genug betonen, das es sich um einen Einzelfall handele und keinesfalls verallgemeinert werden dürfte. So aber scheut man sich keinen Augenblick, ein ganzes Land in Sippenhaft zu nehmen.

Warum der BR seine Zuhörer in dieser Weise diskreditiert, ist allenfalls damit zu erklären, dass seine vielfach zugewanderten Redakteure keine persönliche Beziehung mehr zur bayerischen Seele haben. Wie sonst kann es sein, das mit dem Tagesgespräch eine Plattform denjenigen geboten wird, die über die “primitive und naive eingeborene bayerische Bevölkerung” lästern und die CSU in Verbindung mit Zorneding und den Morddrohungen sowie mit Rassismus bringen möchten. Und weil unter den vielen Anrufern nur eine Dame durchgestellt wurde, die dem Rassismusvorwurf widersprach, werde ich den Eindruck nicht los, dass man leichter durch kommt, wenn man über Land und Leute herzieht.

Es ist allmählich schwer erträglich, was der gebuehrenfinanzierte BR seinen Zuhörern seit geraumer Zeit zumutet.

 

Lisa, die Blattlaus

Share Button