Arabische Familienclans beherrschen ganze Stadtteile in Berlin

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Berlin hat ein Kriminalitätsproblem und bekommt es nicht in den Griff. 2016 fuhr die Stadt den traurigen Titel „Hauptstadt des Verbrechens“ ein. Ein Teil dieses Problems besteht aus einem knappen Dutzend beständig wachsender Großfamilien arabischer Herkunft, welche die organisierte Kriminalität der Stadt immer stärker dominieren. 2016 wurden mit 16161 Delikten je 100000 Einwohnern in keiner deutschen Stadt mehr Verbrechen begangen als hier. Die Aufklärungsrate ist erschreckend niedrig.  2015 gingen 40 Prozent der Delikte auf nichtdeutsche Tatverdächtige zurück, 2016 sogar fast 45 Prozent – der höchste Wert seit zehn Jahren, in denen die ausländische Beteiligung um 150 Prozent zugelegt hat. Tendenz weiter steigend.

Bestimmte Delikte werden weit überwiegend von Nichtdeutschen begangen, etwa der Handel mit harten Drogen, schwerer Diebstahl, gewerbsmäßige Hehlerei und Kontoeröffnungsbetrug. Diese „Geschäfte“ sind fest in ausländischer Hand. Natürlich sind die Tatverdächtigen nicht allesamt Mitglieder arabischer Clans oder gar arabischer Herkunft. Es gibt auch Nichtdeutsche aus anderen Ländern, die in Berlin ihr Unwesen treiben. Allerdings sind in den Daten auch nicht jene polizeilich bekannten Intensivtäter aus dem Umfeld der arabischen Clans erfasst, die inzwischen einen deutschen Pass besitzen. Das sind etliche.

Die Namen lesen sich wie aus „1001 Nacht“: Abou-Chaker, Al-Zein, Remmo, Miri oder Berjaoui zum Beispiel, Omeirat, Khodr oder Ali Khan. Nur sind das eben keine Namen aus der Märchensammlung des Vorderen Orients. Es sind Familiennamen weitverzweigter arabischer Clans mit oft mehr als 1000 Mitgliedern, mit denen die Polizei vor allem die Berliner Unterwelt verbindet. Sie sind in den vergangenen drei bis vier Jahrzehnten zu wahren Konglomeraten herangewachsen, deren Mitglieder ihren Reichtum mit allem mehren, was zur Standardliste derartiger Bünde der organisierten Kriminalität gehört: Schutzgelderpressung, Drogenhandel, Raub und massenhafter Diebstahl, Prostitution und Zuhälterei, Geldwäsche.

Der Umgang mit dem Phänomen ist für den Berliner Senat mehr als kompliziert. Schon das Wort „Clan-Kriminalität“ darf in Berlin nicht verwendet werden. Schließlich, so die Begründung, würde es alle Mitglieder einer Großfamilie aus dem Nahen Osten kriminalisieren.

Die Familien sind riesig. Brüder und Onkel ersten, zweiten, dritten, vierten Grades, dazu unzählige Kinder. Da kommen schnell ein paar Hundert zusammen, wenn nicht noch mehr. Der Sicherheitsexperte war unlängst auf einer Beerdigung einer der Familien, mit der er befreundet ist. Zwei Brüder waren bei einem Autounfall umgekommen. „Da waren über 3000 Leute zugegen.“

An der Spitze der Clans steht immer ein Familienoberhaupt. Zum Beispiel „El Presidente“, so nennen sie den Boss der Al-Zein-Familie, die in zahlreiche kriminelle Machenschaften verwickelt sein soll. Er selbst nennt sich angeblich auch so. Meistens ist es der älteste Mann, der den Ton angibt und dem seine Brüder zur Hand gehen. So ist das in vielen patriarchalischen Familien des Nahen Ostens, nicht nur in kriminellen. Dann folgen die Söhne, die Söhne der Brüder und dann deren Kinder. Alles streng hierarchisch. „Die Familie ist das wichtigste“, sagen sie alle mit einer Ernsthaftigkeit, die erahnen lässt, wie schwierig es für jene ist, die versuchen, einen anderen Weg einzuschlagen. Loyalität steht ganz oben, Illoyalität wird gerächt. Ein in Auftrag gegebener Mord kostet nach den Worten eines Berliner Strafverteidigers zwischen 700 und 12000 Euro. Für die Clans ist das Kleingeld.

Ganz unten in der Hierarchie stehen die minderjährigen und damit noch nicht strafmündigen Jungen. Für sie ist die Schule das Trainingsfeld, auf dem manche von ihnen schon Mitschüler nach allen Regeln der von den Vätern und Onkeln erlernten Kunst terrorisieren. Und nach der Schule kommt das Geschäft eines Mobilfunkanbieters.

Die Frauen der Clans sind derweil fürs Kinderkriegen da. Kinder bringen schließlich Kindergeld. Bei 10, 12 oder 14 Kindern kommt einiges zusammen. Die Clans leben nicht nur von ihren einträglichen Verstößen gegen Recht und Gesetz, sondern traditionell immer schon auch von der Sozialhilfe.

In den 90er Jahren setzte sich die Multikulti-Weltanschauung durch. Man wollte die Migranten auf keinen Fall stigmatisierenm, schon gar nicht als Kriminelle. Die Polizei begann wegzuschauen. Richter wurden milde, anstatt Exempel zu statuieren. 14 bis 16 Kinder je Frau waren damals auch in Deutschland keine Ausnahme. Inzwischen haben die Familien das staatliche Gewaltmonopol längst an seine Grenzen getrieben. Die Clans haben den Rechtsstaat regelrecht kastriert, Politik, Justiz und die Polizei haben aufgegeben.

Gegen das Tempo, mit dem die Clans ihre Familienmitglieder zusammentrommeln, um einer Streife einzuheizen, kommt die Polizei nicht an.

„Es ist verrückt“, hört man in der Verwaltung in Neukölln. „Wir stehen hilflos daneben, sehen die Vermögen wachsen, kennen die Tausenden Euro Sozialleistungen, die an die Familien fließen, und haben ihre Kinder im Intensiv-Straftäter-Programm.“

Berlins Polizei bekommt das Problem nicht in den Griff. Ganz im Gegenteil. Alleingelassen von einer über Jahrzehnte desinteressierten Politik, hat sie weitgehend kapituliert. Was soll man auch tun, wenn man gerade verhaftete Intensivtäter nach wenigen Stunden wieder laufenlassen muss? Wenn man Wohnungen nicht abhören und so den Machenschaften auf die Spur kommen kann? Wenn es an der dringend nötigen Vernetzung zwischen Verwaltung und Polizei fehlt? Wenn sich die Beweislast selbst bei schwer Verdächtigen nicht umkehren lässt und die Clan-Oberhäupter so reich sind, dass sie sich die besten Anwälte leisten können? Wenn die Zahl von Polizei und LKA-Beamten einfach nicht ausreicht, um einen der Clans einmal von allen Seiten anzugehen?

Die Zahl der Delikte ist erdrückend genug. Von einer Familie mit mehreren hundert Mitgliedern sind in den vergangenen drei Jahren 70 straffällig geworden, mit durchschnittlich jeweils 10 Straftaten je Person, die man zuordnen kann; bei vielen anderen Delikten, die sie womöglich auch begangen haben, geht das nicht. Das sind mindestens 700 bekannte Straftaten, die auf das Konto einer einzigen Familie gehen. Und was macht die? Sie pfeift auf den Rechtsstaat, so wie die anderen Clans auch.

In bestimmten Vierteln in Berlin haben die arabischen Großfamilien die Straßen längst in rechtsfreie Räume verwandelt, die dortigen Bau- und Supermärkte in Materiallager. Gestohlen wird alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Die Clans gehen derart unverfroren vor, dass es selbst versierten Vollzugsbeamten die Sprache verschlägt. Lieferwagen führen tagsüber einfach vor ein Geschäft, mehrere arabische Männer beträten den Laden und räumten die Ware, die der Clan gerade brauche, ins Auto: Fliesen zum Beispiele für die neue Villa, die sich das Familienoberhaupt in einem der noblen Wohnviertel im Berliner Südwesten zugelegt hat.

Schon die Kinder lernen das Prinzip Unverfrorenheit, wenn die Mutter eine Schar von ihnen in den nächstliegenden Supermarkt schickt, sobald der Kühlschrank leer ist. Dann laden sie die Einkaufswagen voll und schieben diese einfach an der Kasse vorbei nach draußen. Niemand wäre so tollkühn, sie aufzuhalten. Die Kinder würden mit ihren Smartphones in Sekundenschnelle Beistand organisieren. Welcher Einzelhändler riskiert eine Konfrontation mit 20 gewaltbereiten jungen Männern in seinem Geschäft?

Einschüchterung ist ein zentraler Teil des Geschäftsmodells der Clans. Dabei erwischt es nicht nur die Verkäufer und Verkäuferinnen an den Supermarktkassen, sondern auch die Mitarbeiter von Sozial- und Ausländerbehörden, Steuerfahnder und Richter. Wer auch immer sich mit einem Clan-Mitglied anlegt, hat die ganze Sippe gegen sich und seine eigene Familie. Die Angst ist groß. Über die Clans will sich in Berlin heute so gut wie niemand mehr öffentlich äußern. Und V-Leute lassen sich nicht einschleusen. Anders als andere kriminelle Konglomerate vertrauen die Araber-Clans nur ihrem eigenen Blut.

Das hat drei Gründe: Zum einen haben sie sich über Jahrzehnte in Deutschland die patriarchalischen Sitten und Gebräuche aus ihren Heimatländern erhalten. Zum anderen haben sie die dörflichen Strukturen, aus denen sie kamen, nie verlassen, sondern einfach auf „ihre“ Berliner Bezirke übertragen. Und schließlich haben sie ihre alten Reaktionsmuster und Regeln nie abgelegt: Ehrverletzungen von Familienmitgliedern werden gerächt, am wirkungsvollsten mit Blut. Und auf Illoyalität innerhalb der Familie stehen üble Strafen. „Deswegen reagieren sie vielfach so aggressiv“, heißt es bei der Polizei. „Unser Einschreiten bedeutet eine Verletzung der Ehre.“ Und die Ehre müsse in jedem Fall verteidigt werden.

Die Flüchtlinge von damals, die schon Jahrzehnte lang hier sind, wissen, wie man sich in Deutschland durchschlägt. Einige der Berliner Clans haben begonnen, vor den Flüchtlingsheimen vor allem junge, kräftige Männer zu rekrutieren. Nicht weil sie Nachwuchs brauchen; den haben sie zur Genüge. Sie wollen diejenigen mit dem Potential an krimineller Energie lieber gleich auf ihre Seite ziehen, ihnen auf zweifelhafte Weise zu ein bisschen Wohlstand und Anerkennung verhelfen, damit sie diese später nicht als Konkurrenz bekämpfen müssen. Nichts fürchten die Familien so sehr wie das Entstehen neuer Clans, mit denen sie sich dann auseinandersetzen müssen. Die Kämpfe, die sie derzeit unter sich ausfechten, sind anstrengend genug.

Kommentar: Man höre und staune, die Zeilen oben sind eine Leseprobe aus einem langen Artikel, der in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen ist. Auch die Systempresse kommt allmählich nicht mehr daran vorbei, dass Deutschland nach und nach den Bach runtergeht. Und wie der Volksmund so schön sagt: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und der Kopf Deutschlands ist Berlin. Und dann kommt NRW. Leute, schaut auf diese Bundesländer, dann wisst ihr, wie es in 20 – 30 Jahren (falls es solange dauert), bei euch zuhause ist.  

 

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