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„Unser Kreuz hat keine Haken“

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Ich halte es für einen ungeheuerlichen Vorgang, wenn die Kirchen zur Beteiligung an einer Demonstration aufrufen, wenn eine demokratisch legitimierte Partei wie die AfD in Köln ihren Parteitag abhält. Sie legen sich damit ins Bett mit den Gewerkschaften, der Linkspartei und sonstigen linken Chaoten. Scheinbar haben unsere Kirche mittlerweile jegliche Scham verloren, sich politisch zu betätigen. Das galt viele Jahre als ein Tabu. Aber vielleicht liegt es daran, dass seitens der Kirchen eine Islamisierung unseres Staates als religiöse Bereicherung angesehen wird

Noch geschmackloser aber empfinde die ausgegebene Losung „Unser Kreuz hat keine Haken“. Damit suggerieren sie in ganz infamer Weise eine Nähe der AfD zu den Nazis. Dies ist eine Frechheit und eine Unverfrorenheit, wie sie nicht leicht ihres Gleichen findet. Wenn man den seriösen Auftritt der AfD in Köln gesehen hat, dann kommt es einer Volksverhetzung gleich, wenn diese Politiker mit denen in Verbindung gebracht werden, die furchtbare und unsägliche Greueltaten verübt haben. Vielleicht haben die Kirchen es schon verdrängt, was für Grausamkeiten in der NS-Zeit vom „Führer“ zu verantworten waren, schließlich haben sie ja mit Hitler in einvernehmlicher Weise ein Konkordat abgeschlossen und diesen Massenmörder bis heute auch nicht exkommuniziert.

Vor diesem Hintergrund war es nur allzu berechtigt, wenn die AfD dazu aufgerufen hat, diese scheinheilige Organisationen zu verlassen.

Lisa, die Blattlaus

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Der “Damit Deutschland Deutschland bleibt” Schwachsinn

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In diesen Tagen kann man aus politischen Kreisen mantraartig die Aussage hören, Deutschland muss Deutschland bleiben. Was diese Leute wohl damit meinen? Die Erhaltung unserer traditionellen Regeln des toleranten, gesellschaftlichen Zusammenlebens können Sie jedenfalls nicht gemeint haben. Es sei denn, ihnen wäre entgangen, dass sich Deutschland innerhalb eines Jahres bereits massiv zu seinem Nachteil verändert hat. Man darf beispielhaft nur auf einige wenige Veränderungen hinweisen:

  • Frauen trauen sich nachts nicht mehr auf die Strasse
  • Antragsflut für den “Kleinen Waffenschein”
  • Pfeffersprays waren zeitweise ausverkauft
  • Weihnachtsmärkte werden von Betonbarrieren blockiert
  • das Oktoberfest wird massiv eingezäunt
  • an den Grenzen wird wieder kontrolliert, wenn auch nur halbherzig
  • Sivesterfeiern müssen durch tausende von Polizisten geschützt werden
  • Übergriffe in öffentlichen Verkehrmitteln sind an der Tagesordnung
  • in den Schulen herrscht ein spannungsgeladenes Klima
  • in manchen Kindergärten werden keine schweinefleischhaltigen Gerichte angeboten
  • manche Adventsmärkte werden in Wintermärkte umbenannt
  • gelungene oder vereitelte Terroranschläge häufen sich
  • die kirchliche Weihnachtsbotschaft wechselt vom Christ- zum Flüchtlingskind
  • es gibt über 500 “Gefährder” in Deutschland, die einem Pulverfass gleichen
  • die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber wird trickreich verhindert
  • die Medien rücken besorgte Bürger schnell in die rassistische Nazi-Ecke
  • Wohnungseinbrüche nehmen stark zu und verunsichern die Menschen
  • die Zahl der Asylbewerber liegt immer noch bei etwa 1000 Personen pro Tag
  • die politische Arbeit wird von der Flüchtlingsfrage negativ überlagert

Wer angesichts solcher offensichtlicher Veränderungen davon spricht, dass Deutschland natürlich Deutschland bleiben muss, der leidet an geradezu pathologischer Realitätsverweigerung und kann oder will die dramatischen Entwicklungen nicht erkennen. Und das fatalste dabei ist, dass man diese Veränderungen mit den Mitteln des demokratischen Rechtsstaats wohl nicht mehr rückgängig machen kann.

Vielmehr ist zu befürchten, dass dieser Prozess noch lange nicht an seinem Ende (wenn es denn eines gibt) angekommen ist. Viele besorgte Bürger haben es befürchtet: Wir werden unser Deutschland in wenigen Jahren nicht mehr wieder erkennen. Diese Leute wurden nicht ernst genommen, sondern in die rechte Ecke gestellt. Jetzt ist es passiert und damit haben ja  manche Kreise dann wohl ihr Ziel erreicht. In freier Abwandlung einer der dümmsten Aussagen von Frau Merkel könnte man formulieren: „Wenn sich Deutschland in dieser Weise verändert, dann ist dies nicht mehr mein Land!“

Und das absurdeste ist, dass genau diejenigen Parteien, die diese Misere auf dem Gewissen haben sich jetzt als die großen Retter produzieren und sich jeden Tag mit neuen Vorschlägen beinahe überschlagen.

Die Bundestagswahl im September wird zur Nagelprobe, wie dumm die deutsche Bevölkerung tatsächlich ist.

Lisa, die Blattlaus

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Eine andere, eine rumänische Welt

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Als ich die vergangenen Tage auf einer Rundreise durch Rumänien verbringen durfte, da fiel mir nach 3 Tagen auf, dass ich von wenigen Zigeunerinnen abgesehen noch kein einziges, muslimisches Kopftuch gesehen hatte. Als ich den Reiseleiter zu dieser Beobachtung befragte, da meinte er zunächst etwas scherzhaft, die Trägerinnen von Kopftüchern, die haben wir alle nach Deutschland weiter geschickt, denn dort sind sie ja, im Gegensatz zu uns, willkommen.

Ernsthaft fügte er hinzu, dass die allgemein verbreitete Überzeugung sei, dass man von den Großeltern und den Eltern ein Land mit bestimmten Werten übernehmen durfte und dass es gilt, diese Werte zu bewahren und sie an die nächste Generation wieder weiterzugeben.

Eine Zuwanderung aus fremden Kulturkreisen würde diese Bemühungen behindern und erschweren, wenn nicht sogar zerstören. Bei dieser Einschaetzung spielt sicher eine Rolle, dass die Rumänen mit der Bevoelkerungsminderheit der Zigeuner auch heute noch ihre Probleme haben.

Im 13. Jhdt.wanderten diese anatolischen Nomaden mit ihren Pferdewagen nach Rumänien ein und mussten unter sklavenaehnlichen Umständen bei den Adeligen oder in den Klöstern ihren Dienst leisten. Erst um 1860 wurde ihnen ein freizügiger Status vom Staat zuerkannt, wobei man sie dabei  fatalerweise aus der allgemeinen Schulpflicht entließ.

Dies hat bis heute zur Folge, dass die Kinder lieber zum Betteln als in die Schule geschickt werden. Das Analphabetentum ist weitverbreitet. Außerdem ist nur die Hälfte des auf etwa 8-9% geschaetzten Bevoelkerrungsanteiles amtlich registriert, die andere Hälfte, circa 800.000 Zigeuner, besitzt keinen Pass.

Aufgrund wesentlich anderer Wertvorstellungen ist bislang eine Integration gescheitert. Das trägt zur kritischen Einstellung der Rumänen gegenüber einer Zuwanderung fremder Kulturkreise erheblich bei und sollte auch uns Deutschen zu denken geben.

Vielleicht sind wir gerade dabei, unseren Nachfahren eine aehnlich schwere Hypothek zu hinterlassen.

 

Lisa, die Blattlaus

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